Neue Festplatte gesucht: Groß, schnell, zuverlässig

Old Hard Drive

Jetzt reichts! Die letzten Softwareinstallationen haben die Festplatte meines MacBook Pro an den Rand des Fassungsvermögens gebracht. Laut des System Profilers steckt bisher eine Fujitsu MHY2250BH drin – jetzt muss eine neue Festplatte her, die deutlich mehr Platz bietet. 500 GB sollten es schon sein, viel mehr ist wohl zur Zeit auch nicht drin.

Festplatten sind im Vergleich zu anderem Rechnerzubehör eher unsexy, sodass man sich getrost auf die inneren Werte konzentrieren kann. Und da hätte ich gleich ein paar Fragen, mit denen ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt:

  • Festplatten mit 7500 U/min scheinen mir etwas höhere Transferraten aufzuweisen. Sind die arg viel lauter/stromfressender als die 5400er?
  • Mir scheint, das MacBook hat einen SATA-Anschluss. Kann ich eigentlich auch eine SATA-II-Festplatte verwenden, oder sind die nicht kompatibel?
  • Kennt ihr vielleicht konkrete Festplattenmodelle, die ihr empfehlen könnt? Meine Prioritätsreihenfolge steht ja schon im Titel dieses Blogbeitrags ;-) .

Danke schonmal für die Hilfe!

Foto (cc) knowprose

Erste Schritte mit Snow Leopard

Snow Leopard

So richtig viel Zeit hatte ich noch nicht, die neue Version von Mac OS X gründlich auszutesten, trotzdem will ich mal eine Tradition von Michael aufgreifen und hier ein paar persönliche Eindrücke vorstellen.

Mehr Platz (1)

Wie Michael auch schon bemerkt hat, hat Mac OS X die Berechnung der Fesplatten- und Dateigrößen geändert. Traditionell wird bei Bytes in 1024er-Schritten gerechnet: Ein Megabyte (MB) hat damit 1.048.576 Byte. Festplattenhersteller haben allerdings schon seit langem in 1000er-Schritten gerechnet, für sie hatte ein MB nur 1.000.000 Byte. Mit der Folge, dass ein im Laden gekauftes 250 GB-Laufwerk von Mac OS X bisher mit 232 GB angezeigt wird (von Windows ebenfalls).

Mac OS X 10.6 räumt damit auf und rechnet nun auch in 1000er-Schritten – ein mutiger Schritt, der aber vielleicht beim einen oder anderen auch für Verwirrung sorgt.

Mehr Platz (2)

Durch die Installation von Snow Leopard wird allerdings tatsächlich auch mehr Plattenplatz frei. Vor der Installation waren auf der Platte 235 GB belegt (das ist schon auf die neue Rechenart umgerechnet), danach waren es 222 GB. Durch die Installation der Apple-Entwicklungsumgebung XCode (was die alte Version überschreibt) wurde sogar nochmal ein GB mehr frei. Einen gewissen Anteil hat daran sicher auch, dass ich nicht mehr alle Sprachversionen installiert habe (wie es bei Mac OS X die Standardeinstellung ist), trotzdem ist das eine beeindruckende Leistung.

Die erste Enttäuschung

Ein Feature, auf das ich mich sehr gefreut hatte, war die chinesische Handschrifterkennung. Ich habe das Feature bei Gravis schon ausprobiert und bin sehr begeistert – da hat Apple ganze Arbeit geleistet. Leider wird die Handschrifterkennung auf meinem MacBook Pro nicht unterstützt, auch wenn es erst anderthalb Jahre alt ist…

Inkompatible Software

Größere Probleme mit inkompatibler Software habe ich bisher nicht gefunden. Logic 8 und die allermeisten Plugins funktionieren noch einwandfrei. Probleme hatte ich lediglich mit drei kostenlosen Plugins: Das kürzlich vorgestellte Luxonix LFX-1310 sowie das Light Guitar Plugin, das ich mir mal zum Antesten heruntergeladen hatte, bestehen die AU-Validierung nicht mehr. Mit beiden Plugins gab es allerdings auch vorher schon Probleme. Und Pluggo sorgte dafür, dass Logic am Schluss hing und sich nicht richtig beendete. Nach einem erneuten Ausführen des Pluggo Audio Unit Scan war das aber auch erledigt.

Für Menu Meters musste ich ein Update herunterladen, danach tat es einwandfrei. Und das gute alte Peripheral Vision zeigt manchmal komische Beschriftungen an, funktioniert aber soweit. (Schade, dass Apple die Funktionalität noch nicht ins Betriebssystem eingebaut hat!)

Verbesserungen unter der Haube

Insgesamt sind die an der Oberfläche sichtbaren Verbesserungen eher subtil. Eine Übersicht dazu gibt es bei Apple. Es ist ungewohnt, ein Betriebssystemupdate zu installieren, das nicht spürbar anders aussieht, dafür fühlt es sich aber besser an: Systemprogramme wie Mail oder Safari scheinen mir tatsächlich etwas flotter zu sein als vorher.

Ein großes Lob geht an Apple dafür, dass sie ihre Bedienungshilfen noch einmal deutlich verbessert haben. Wie die chinesische Handschrifterkennung ist es ein Feature, das nur wenige brauchen, aber für die die es brauchen, ist es revolutionär.

Auch die Änderungen unter der Haube sind beeindruckend. Gerade die Implementierung der 64-Bit-Unterstützung ist phänomenal im Vergleich mit der Konkurrenz.

Foto: (cc) Yvonne

Hinweis: Der Artikel erschien auch in meinem persönlichen Blog.

Schlaflose Nächte mit 10.5.7

Ich hab’s in meinem Blog schon erwähnt: Seit ich das aktuelle Update auf Mac OS X 10.5.7 installiert habe, verhält sich mein MacBook Pro sehr merkwürdig: Wenn ich es zuklappe, wacht es nach etwa einer halben Minute wieder auf. Beim Aufklappen bleibt dann der Bildschirm schwarz (der Rechner ist aber nicht abgestürzt – der Bildschirm lässt sich mit Cmd-F2 reaktivieren). Ähnlich verhält es sich, wenn ich den Rechner per Menü in den Schlafmodus schicke: Auch dann wacht der Rechner kurz darauf wieder auf, der Monitor wird aber ordnungsgemäß aktiviert.

Abschalten kann ich dieses merkwürdige Verhalten, indem ich das Stromkabel ausstecke.

Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen kann oder wie man das abstellen kann?

Birnen sind die billigeren Äpfel

Gerade auf Spiegel Online gesehen: Die deutsche Firma PearC bietet Rechner an, auf denen Mac OS X läuft. Möglich wird das durch eine EFI-Simulation, die sie wohl selbst entwickelt haben, und die dem Benutzer erlaubt, ganz normal auch Betriebssystemupdates einzuspielen (was mit anderen Lösungen teilweise nicht geht).

Die Homepage von PearC reagiert bei mir gerade leider extrem langsam – da ist wohl der Ansturm zu groß. Es geht jedenfalls schon recht günstig mit einem PC ab €499 los – für den Preis eines Mac mini bekommt man also gleich einen “großen” Rechner. Ob man sich darauf einlassen will, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden…

Vom PowerBook zum MacBook Pro

Mir ging’s wie Jörn: Gestern kam mein neues MacBook Pro an – nämlich sein altes. Für mich wird der Umstieg auf ein knapp ein Jahr altes Macbook Pro sicher sehr viel bringen: Mein altes PowerBook hat mittlerweile sieben Jahre auf dem Buckel und lief noch unter 10.4.

Leider bin ich im Moment noch nicht dazu gekommen, mehr zu tun als nur den Leoparden zu installieren. Das hat aber schon gereicht, um den deutlich helleren (und größeren) Bildschirm zu bewundern. Eins ist mir gleich aufgefallen: Das MacBook Pro ist insgesamt ein gutes Stück größer, was beim mobilen Einsatz mit der einen oder anderen Tasche vielleicht ein Problem ergeben könnte. Da ich den Laptop aber gleichzeitig auch als Hauptrechner einsetzen möchte, kann ich die extra Bildschirmfläche gut gebrauchen.

Jetzt steht erst einmal eine umfangreiche Softwareinstallation an. Da ich einiges ändern möchte, werde ich den Rechner von Hand migrieren. Ich werde spaßeshalber mal eine Liste führen, welche Software ich alles installieren muss. Die ersten 11 Softwareupdates von Apple habe ich schon hinter mir…

Ausgebremste Regierungsarbeit

Der neue Stab im Weißen Haus steht vor einem Problem: Haufenweise veraltete Hard- und Software, nicht funktionierende Telefone, kaum IT-Infrastruktur. Und was ist am schlimmsten?

Es ist, als würde man von einer Xbox zu einem Atari wechseln.

Richtig: (Noch) Keine Macs.

Steve Jobs nimmt sich eine Auszeit

Nun ist es also doch passiert: In einem Brief an die Apple-Mitarbeiter schreibt Steve Jobs, dass seine gesundheitlichen Probleme komplexer sind, als er dachte. Gleichzeitig sei das große öffentliche Interesse an seinem Gesundheitszustand eine große Belastung für ihn und seine Familie und auch für Apple insgesamt. Er nimmt sich daher eine Auszeit bis Ende Juni und übergibt das Tagesgeschäft solange an Tim Cook (Profil von Tim Cook bei MacNotes).

Das kommt natürlich etwas überraschend, nachdem Steve Jobs immer wieder dementiert hat, dass sein Gesundheitszustand ein Problem darstellt – zuletzt vor einer Woche. Wollen wir hoffen, dass diese Auszeit Steve Jobs hilft, sich wirklich gründlich zu erholen und ihm und Apple die nötige Ruhe gibt.

Auch wenn Steve Jobs (wie wir alle hoffen) nach einigen Monaten wieder vollständig gesund ist, so wird dies doch den Kurs von Apple sicher weiter verändern. Es war (meiner Meinung nach) schon in letzter Zeit beobachtbar, dass Apple sich vom freakigen, durch Persönlichkeiten geprägten Stil zu einem mehr konventionellen Unternehmen wandelt. Diese Tendenz wird sich wohl weiter fortsetzen, auch um in Zukunft weniger von einzelnen Personen abhängig zu sein.

Meine Keynote-Favoriten

1. Tony Bennett tritt mit Live-Band auf. Yeah!

2. Das Mac Box Set für €169 (€229 in der Familienlizenz). Wird gekauft.

3. Kein DRM mehr im iTunes Music Store!

4. Gesichtserkennung bei iPhoto. Vielleicht fange ich jetzt doch noch an, iPhoto zu verwenden

5. Neuer Lessions-Store für GarageBand. Da stelle ich gleich ein paar Basslehrvideos ein und werde reich.

Frohe (letzte) Weihnachten!

Ich wünsche allen Apfelwahn-Lesern ein frohes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familie und Freunde. 

Genießt die freien Tage, es ist die letzte Gelegenheit – Apple hat die künftigen Weihnachtsfeste abgesagt.

WEB.DE Not-so-SmartDrive

Es gibt so Tage, da verschwendet man mit dem ganzen IT-Kram wertvolle Stunden seines Lebens.

Ein Freund wollte mir für einen Auftritt ein paar Songs zukommen lassen und verwendete dafür sein WEB.DE SmartDrive. Und damit ging’s los…

Weder mit Safari, noch mit FireFox, noch mit Opera ließ sich die Gastfreigabe öffnen. Man bekommt tolle Hinweise, wie man sich alternativ per WebDav einloggen kann – das gilt aber scheinbar nur für WEB.DE-Mitglieder, nicht für Leute, die einfach nur eine Gastfreigabe öffnen wollen.

Also gut, dann greift der Alternativplan: Auf meiner USB-Festplatte finde ich noch ein Windows 2000-Image. Leider recht alt und ohne Servicepack. Also installiere ich das Windows 2000 Servicepack 4 und FireFox. Aber auch damit klappt’s nicht, auch mit dem Internet Explorer nicht.

Als letzte Maßnahme lade ich mir noch den SmartDriveManager herunter, der – das dachte ich mir schon, aber man will ja schließlich alles probieren – auch nur für angemeldete Mitglieder gedacht ist. Toll, wie einfach es einem mit so einem SmartDrive gemacht wird, Dateien weiterzugeben.

Mann, was hätte ich in den zwei Stunden alles machen können…

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