Apple spioniert mich aus
in Mac OS X von Erich, 20. Juli 2010 - 40 Kommentare »
Ich kann es kaum glauben als ich den Artikel von Spiegel Online zur W-Lan Erfassung von Apple gelesen habe. Nicht nur, dass alle iPhone Besitzer ausspioniert werden wo und welches Wlan o. Mobilfunkmast sie nutzen, sondern selbst in Mac OS Snow Leopard wird das gemacht. *schock*
Ich habe somit erst mal die Einstellungen laut Spiegel Online deaktiviert. Und ich dachte solche Dinge sind in Mac OS standardmäßig deaktiviert u. der Anwender darf es selbst aktivieren. Irgendwie geht doch jeder Hersteller die selbe Richtung. Soviel wie möglich vom Kunden zu erfahren ohne ihn darüber zu informieren. Dass Apple das nun schon seit längerer Zeit macht, schockiert mich am meisten. Ich dachte, dass nur Microsoft alles vom Anwender erfahren will aber Apple ist da ja noch einen Zacken schärfer!!!
Gibt es denn noch ein Betriebssystem was solche Daten nicht versendet? Nur die Linux-Derivate? Macht das Windows 7 auch?
Womöglich muss man zukünftig über VPN-Computer irgendwo in China o. Südamerika surfen um nicht ausspioniert zu werden. :(


China würde ich dann eher nicht empfehlen….
Den Infrarotempfänger für die Fernbedienung werde ich ganz sicher nicht deaktivieren. Was hat das technisch für einen Sinn? Und wegen Orte: Ich verwende mein MacBook Pro vielleicht an zwei oder drei Orten regelmäßig, und wie ich schon mal sagte: Sollen sie es doch wissen. Schlimm fände ich, wenn Apple durch iSight und Mikrofon einen ständigen Stream von allen Usern ansehen würde, aber so …
Auch beim iPhone: Wieso soll es mich stören, dass Apple weiß, wo ich grade (oder auch immer) bin? Sollen sie halt wissen, welches Kaffee ich bevorzuge – was kümmert es mich?
Geschockt bin ich nicht. Ich erwarte von Apple nichts anderes mehr … Die entsprechenden Einstellungen habe ich nun auch deaktiviert.
Was ist denn der Artikelschreiber für ein Träumer?
Lebt er hinterm Mond?
Solch Typen haben 300 kostenlose Apps gezogen und freuen sich was man alles machen kann, bringen selbst aber gar nix ein. ———>>>> Kopfschüttel
Wieso Träumer? Ich glaube du bist der Träumer u. hast keine Ahnung was du da von dir gibst. Deine Behauptungen würde ich an deiner Stelle lieber nicht aufstellen!
Wie ich sehe, hat der Erich auch gleich sein Rechtschreibprogramm deaktiviert. 4 Fehler in einem Satz. Aber große Thesen……..
“Little Snitch” verwenden ist die Alternative – da bekommt man gesagt, wenn unerlaubte Netzwerkverbindungen nach außen gehen. “locationd” heißt, soweit ich weiß, der Prozess, der die Infos nach außen gibt. Mit Little Snitch kannst du das Rausfunken der Daten dauerhaft verbieten.
Entweder ist mir Herrn Soppers Meldung zu hoch oder zu… lassen wir das
. Ich verstehe ihn/sie/es nicht.
Kleine Randnotiz: In den Safari Einstellungen unter “Sicherheit” gibts es eine Option zu Ortungsdiensten. Die habe ich Vorsichtshalber auch mal deaktiviert.
Hier ein Screenshot -> http://dl.dropbox.com/u/1724493/Pictures/ortungsdienste.png
Ich verstehe nicht ganz was an den Ortungsdiensten so schlimm ist? Es werden sicherlich keine personenbezogenen Daten nach draußen gegeben, sonst müsste man das als Benutzer abnicken. Es ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits, aber ich denke, es werden halt MAC-Adressen von WLAN Hotspots in der näheren Umgebung sein, und eventuell irgendwelche damit verknüpfbaren Positionsdaten. Wo genau liegt da dann das Problem?
Grüße
Oli
Hier noch der entsprechende kb-Artikel von Apple zu dem Thema:
http://support.apple.com/kb/HT4239?viewlocale=de_DE
Wie schon vermutet:
Die erfassten Daten zur Bestimmung Ihres Standorts geben nicht Ihre Identität preis. Wenn Sie nicht möchten, dass solche Daten erfasst werden, können Sie die Funktion deaktivieren. Dies hat keinerlei negative Auswirkungen auf Ihren Mac.
Süß, wie sich der Autor des Artikels aufregt.
Wie sonst soll Apple die Position de iPhones bestimmen, wenn z. B. kein GPS Signal vorhanden ist? Das ist in der Dokumentation m. E. hinreichend beschrieben.
Und warum ist man es von Microsoft gewöhnt, bei Apple ist es aber noch einen “Zacken schärfer”. Hallo? Das ist ein Konzern des oberstes Ziel die Maximierung von Gewinnen ist und nicht, dass wir uns gut fühlen. Aufwachen.
Und wo bleibt die Aufregung darüber, dass eine private Firma (Skyhook) alle Städte abfährt, die detektierten WLANs in eine Datenbank schreibt, und diese Datenbank an Apple verkauft, damit diese ihren iPhone-Usern eine bessere Experience bieten können? Weil Apple dies jetzt aber auf einmal selbst macht, und statt alles mit dem Auto abzufahren lieber gleich die mittlerweile sowieso gut verteilten Devices dafür benutzt, ist es auf einmal böse?? Ich bin wirklich auch ein Datenschutz-Sensibelchen, aber bei DIESEN Daten nun wirklich nicht….
… und wo bleibt die Aufregung darüber, dass Google per Default alles protokolliert, was über die Suchmaschine gesucht wird?
Mir fallen da so ein, zwei Leute ein, die bekannte http-Adressen nicht in die Adressleiste ihres Browsers geben, sondern über Google suchen und klicken. Usertracking ganz hoch. – Und die http-referrer, die jeder Fuchs sendet, sagen Google auch noch, von wo man die Idee hatte, ausgerechnet auf diese oder jene Seite zu wollen.
Die paar Ortsbestimmenden Daten, die zudem anonymisiert an Apple versendet werden sind da ja wohl das geringste Übel.
Ich finde, die Aufregung kann man sich so lange sparen, solange Worte wie GnuPG im Zusammenhang mit Email oder VPN bei den meisten nur Fragezeichen ins Gesicht schreiben.
Erich, hast Du Dir schon mal Deine eigenen Datenschutzbestimmungen durchgelesen?
Steht da nicht:
“Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Googe Inc. („Google“)
Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server der Google in den USA übertragen und dort gespeichert.
……
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.”
Gibt Dir nicht auch jeder Kommentar eine IP-Adresse, über die man eine “Who is”- Anfrage starten kann?
Also spionierst Du folglich Deine Leser in gleichem Maße aus, wie ich, und jeder andere Blogger hier, das auch macht.
Deshalb finde ich Dein Posting etwas, na ja, unreflektiert.
Jeder Website-Betreiber sammelt Daten seiner Nutzer, lässt Analysetools laufen, um Angebote etc. zu optimieren.
Aber wehe, man läuft Gefahr, selbst Daten weiterzugeben…..dann ist das Geschrei immer am größten.
Ich verstehe die jetztige Aufregung auch nicht.
Spiegel Online ist bei Technikthemen eh ein schlechter Anlaufpunkt, weil die Artikel häufig schlecht geschrieben und schlecht recherchiert sind. Ich hoffe, dass dies bei politischen Themen nicht ebenso ist, da kann ich es weniger nachvollziehen.
Ich glaube momentan sucht die Presse zwanghaft ein Haar in der Apple-Suppe und bauscht das gefundene dann übermäßig auf.
Ich verstehe die Aufregung über solche Dinge auch nicht. Die sensibelsten Daten von allen sind doch wohl unsere Lohnsteuerdaten. Und die wandern schon lange durchs Netz an die Finanzämter. Das sind personenbezogene Daten und keiner regt sich auf!
Mich kümmert es ehrlich gesagt überhaupt nicht, ob Apple von meinem iPhone oder Mac Ortungsdaten erhält oder welche Cookies sich auf meiner Platte ansammeln. Ich finde es sogar äußerst praktisch, wenn ich z. B. mein iPhone auf diese Weise im Falle eines Verlustes orten oder löschen kann. Jeden Komfort muss man halt bezahlen. Und mir ist meine Zeit einfach zu wertvoll um mich über solche Dinge aufzuregen oder meinen Mac mit allen möglichen Sicherungen zu versehen. Ich bin froh, dass ich seit dem Umstieg weitestgehend darauf verzichten kann und mich der Arbeit mit dem Rechner widmen kann.
Kann Heiko und Jawoll nur zustimmen.
Bitte Ball flach halten, Hirn einschalten, lesen lernen und vor der eigenen Tür kehren. Dankeschön.
@Heiko
Ich glaube nicht, dass dein Heranziehen von Google-Analytics hier das selbe ist.
1. Als Blogger benutze ich Apfelwahn wie es mir laut “Vertrag” vorgeschrieben ist
2. Google-Analytics ist kein Vergleich wie Apple es betreibt
Ich glaube nicht, dass eine IP so eindeutig ist, wie eine Handynummer. Eine IP ist bei den meisten Usern dynamisch u. muss nicht zwingend aus dem Ort kommen wo der User tatsächlich online ist. Das ist bei Handyortung ganz anders. Da kann man ziemlich exakt herausfinden wo sich dieser User befindet. Natürlich nutzt man eine IP Verfolgung auch um herauszubekommen welcher User dahinter steckt. Aber dazu muss man schon polizeiliche/rechtliche Schritte in die Wege leiten um das herauszubekommen.
Bei einer Handynummer die sich in ein Mobilfunkmast einloggt u. das vom Handyhersteller selbst ausgewertet wird, ist meiner Meinung nach ein ganz anderes Vergehen, als das, was Statistikdienste von Webseiten protokollieren.
Wie auch immer. Natürlich sieht diese Art und Weise wie Apple mit seinen Kunden umgeht, jeder anders. Aber es geht doch eigentlich darum, dass der Kunde nicht aufgeklärt wird! Und am meisten stören mich diese Leute, die das alles einfach hinnehmen u. meinen sie hätten nichts zu verbergen. Dass sie nichts zu verbergen haben, hat ja mit dieser Tatsache gar nichts zu tun. Solche Auswertungen dienen ja nicht dazu um illegale Handlungen zu finden, sondern darum, dass der Kunde in ein Profil gesteckt werden kann. Auch wenn aus Profilen optimierte Werbung u. was weiß ich noch alles, dem Kunden angeboten werden kann, möchte ich das nun mal nicht. Und wenn dann ohne Kenntnis das trotzdem gemacht wird, geht das definitiv zu weit.
Den meisten Kunden, denen das egal ist was mit ihren Daten gemacht werden, haben noch nie etwas von Privatsphäre gehört oder kennen wohl nicht ihre Grundrecht. Ob sie jeden in ihre Wohnung lassen und alles zum Durchstöbern preis geben? Ich glaube nicht.
Mir ist jedenfalls eins klar geworden. Als Kunde ist man bei keinem Unternehmen sicher und sollte sich vorher genau informieren ob Grundrechte verletzt werden. Ach ja. Für alle die glauben es gäbe das perfekte Produkt für den Kunden, die glauben bestimmt auch an den Weihnachtsmann.
Da hilft auch keine perfekte Spionage, eingebaut in ein Produkt.
Erich, wie kommst du auf “Telefonnummern”?? Das steht doch überhaupt nirgends. Es werden die Koordinaten ermittelt und die dort zu findenden WLANs und GSM/UMTS-Zellen gespeichert. Das ist alles. Nochmal, diese Daten gibt es schon längst, nämlich bei der Firma Skyhook, wahrscheinlich auch dein WLAN zu Hause ist in dieser Datenbank zu finden. Und sie wurden einfach so eingesammelt, du musstest noch nichtmal irgendein Produkt irgendeiner bösen Firma dafür kaufen. Skandal. Was hier gemacht wird, ist nichts als digitale Kartographie. Stell dir vor, dein Rathaus hat die genaue Lage und Abmessungen des Grundstücks auf dem dein Haus steht. Und jeder kann dort hingehen und es einsehen….
Thomas. Der Kunde wird nicht erfahren was exakt gespeichert wird. Technisch ist alles möglich u. keine Firma wird es tatsächlich zugeben, was gespeichert wird. So naiv sollte man nicht sein u. das glauben was Firmen schreiben.
Wegen dem internen Begriff: Dazu habe ich ja Heiko direkt angeschrieben, der wissen sollte, was mit “Pro-Blogger” gemeint ist.
Hast natürlich recht, dass man nie weiss was wirklich gemacht wird. Aber mit dieser Argumentation müssten wir dann irgendwo im Wald leben und uns von Beeren und Wurzeln ernähren. Konsequenterweise.
Wegen Pro-Blogger….das war auf ad bezogen, nicht auf Heiko.
@Erich
Ob eine IP ein personenbezogenes Datum ist, ist nicht wirklich geklärt. Allerdings empfehle ich dazu, mal etwas im Netz zu recherchieren. Mal als Beispiel:
http://www.iitr.de/datenschutz-aktuelle-diskussion-ip-adresse-personenbezogene-daten-bdsg.html
Dort steht:
“Nach wohl inzwischen herrschender Meinung handelt es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten. Werden Webseiten-Betreiber hier mit Abmahnungen konfrontiert, sie hätten in Logfiles und ähnlichem diese Daten gespeichert, empfiehlt sich die Einholung von Rechtsrat. Häufig ist eine derartige Speicherung zulässig. Davon getrennt zu betrachten ist die Frage nach der Zulässigkeit der gezielten Verarbeitung von IP-Adressen, beispielsweise durch Zugriffsanalyse-Tools wie Google Analytics”
Google Analytics bietet mittlerweile die Möglichkeit, IP Adressen zu anonymisieren. Das wird hier auf Apfelwahn afaik noch nicht so gehandhabt. Geht man also davon aus, dass eine IP ein personenbezogenes Datum ist, werden hier ohne Vorwarnung personenbezogene Daten an eine Firma (Google) in den USA weitergegeben. Das ist genau betrachtet auch nicht ok, und eigentlich schlimmer zu werten als die Erhebung anonymisierter Daten rein zur Ortsbestimmung…
Zu Google Analytics: Ich möchte diesen Service aus diversen Gründen nutzen. Anzeigenkunden fragen grundsätzlich nach Besucherzahlen und Google Analytics ist eine Art “anerkannter Standard”, den unzählige Blogs verweden. Wer seinen Browser entsprechend einstellt und sich alle anzunehmenden Cookies anzeigen lässt, wird auf den meisten Seiten auch das Google Analytics Cookie sehen. Es ist in Deutschland vorgeschrieben, die entsprechenden Datenschutzbestimmungen auch zu veröffentlichen.
Die Datenschutzbestimmungen sind für jeden sichtbar in allen Apfelwahn-Blogs untergebracht. Beispielhaft meiner: http://apfelwahn.de/joern/datenschutz/
Ich finde der Ton hier geht bisweilen über eine sachliche Diskussion hinaus und ich finde es auch uncool, wenn sich hier Leute auslassen, und keine Klarnahmen verwenden. Wir auf Apfelwahn schreiben auch immer unseren Klarnahmen unter unsere Beiträge.
Unabhängig davon, wie man zu Apple steht – ich habe nicht gewusst, dass von meinen Geräten Ortsdaten erfasst werden. Das ist ein Ding, dass ich tatsächlich nicht so gelungen finde. Apple hätte das direkt kommunizieren müssen – dann hätte es diese Diskussion (und gleichartige auf diversen anderen Seiten) hinterher nicht gegeben. Wie gesagt – unbenommen davon, ob es jetzt “schlimm” oder normal ist, dass Apple diese Daten erfasst.
Und bitte sachlich blieben. Ich an Erichs Stelle würde anonyme / unsachliche Postings grunsätzlich gar nicht erst zulassen.
Jörn
Hallo Jörn,
die Datenschutzbestimmungen von Apfelwahn und den Pro-Blogs sind erst zu sehen, nachdem die Daten bereits an Google-Analytics übertragen wurden. Das ist bei personenbezogenen Daten eigentlich nicht ok. Dass es viele anderen auch so machen macht die Sache ansich nicht besser. Zumindest befindet man sich rechtlich wohl in einer Grauzone.
Zitat heise:
“Dabei gibt der Webmaster jedoch sehr viele Informationen an Google weiter; unter Datenschützern ist umstritten, ob man Analytics in Deutschland überhaupt einsetzen darf, ohne die Benutzer zuvor um Erlaubnis zu fragen. ”
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ein-bisschen-Datenschutz-fuer-Google-Analytics-Update-1007307.html
Viele Grüße
Oli
Hier auch noch ein interessanter Artikel auf zeit.de zu dem Thema:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-11/google-analytics-datenschutz
Zitat:
“Der Stuttgarter Rechtsanwalts Carsten Ulbricht vertritt die Ansicht, dass dadurch sogar Bußgelder drohen. Denn laut Paragraf 16, Absatz 3, Telemediengesetz könnten Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden, wenn Seitenbetreiber ihre Nutzer nicht um Einwilligung bitten, bevor sie solche Instrumente verwenden.”
Ähm Jörn, ich hatte Apfelwahn bisher immer als ganz normale Internet-Community wahrgenommen, und nicht als elitärer Zirkel, wo ein voller Name verlangt wird…. das kannst du jetzt nicht bringen. Und Unsachlichkeit kann man meiner Meinung nach hier auch niemandem vorwerfen, der Artikel ist eher ein unrecherchiertes, unreflektiertes “ich habe gerade was schlimmes gelesen und muss mal kurz Dampf ablassen”. Da braucht man sich nicht wundern, wenn auch entsprechende Kommentare kommen.
@Oli,
Ich habe hier auf Apfelwahn immer und immer wieder eine indivduelle Cookie-Verwaltung hochgehalten (kann Firefox am Besten). ICH sehe immer vor dem Besuch einer Webseite, welche Cookies ich annehmen soll. Mal nicke ich das ab und mal nicht.
@Thomas,
ich finde hier mindestens einen unsachlichen Beitrag. Da steht:
Was ist denn der Artikelschreiber für ein Träumer?
Lebt er hinterm Mond?
Solch Typen haben 300 kostenlose Apps gezogen und freuen sich was man alles machen kann, bringen selbst aber gar nix ein. ———>>>> Kopfschüttel
Bring das mal in irgendeiner Diskussion in der Firma. Ich finde das total daneben.
Hi Jörn,
es geht nicht darum, wie Du mit einer solchen unangekündigten Datenweitergabe umgehst, sondern wie die Besucher das handhaben. Man kann nicht erwarten, dass jeder Benutzer vor dem Aufruf von Apfelwahn erstmal seine Cookies prüft und irgendwelche Tools und PlugIns installiert, um die Datenweitergabe zu unterbinden. Wenn er Apfelwahn zum ersten Mal besucht kann er nicht wissen, dass hier Analytics eingesetzt wird. Wenn er die Datenschutzerklärung liest ist es bereits zu spät, denn da hat Google schon seine Daten. Und wenn man davon ausgeht, dass eine IP personenbezogen ist, ist das rechtlich nicht ok. Normalerweise müsste der Benutzer erst sein OK zu der Datenweitergabe geben.
Ich verstehe auch nicht wie sich Leute hier über Apple aufregen können, und darüber dass unter Mac OS X und am iPhone per Defaulteinstellung Ortungsdaten erhoben werden – und gleichzeitig solche Dinge wie Analytics völlig unbedarft eingesetzt werden.
@Jörn. OK, der ist in der Tat unsachlich, so weit oben hatte ich jetzt gar nicht mehr geschaut
@ Oli: Genau, und deswegen schalten wir heute Google Anlaytics ab. Keine Statistiken mehr.
Ich bin froh, dass Apple das macht. Wie sollte denn bitte sonst “Find my iPhone” funktionieren, wenn grade kein GPS verfügbar ist? Oder besseres Beispiel: Wie sollte die Eye-Fi Geo funktionieren, würden nicht diverse Firmen Ortsdaten sammeln? Ich bin froh, dass es so ist.
Wegen Analytics: Das mit dem Abschalten meinst du doch nicht ernst, oder, Jörn? Ich finde Google Analytics mehr als nur praktisch und ermutige auch jeden Webmaster, es in seine Website einzufügen. Ich helfe den Betreibern gerne, Daten zu sammeln, die ihnen helfen, Werbungen zu verkaufen, die wiederum den kostenlosen Besuch der Website ermöglichen.
Du hast es schon deaktiviert … (oder funktionierts nur grade bei mir nicht?)
Jörn, willst du in Zukunft wirklich ohne Statistiken auskommen? Lieber verliere ich die zwei, drei Leser, die Google Analytics wirklich stört, als dass ich sämtliche Statistiken verliere …
Es gibt bei GA mittlerweile auch die Möglichkeit, die IP zu anonymisieren.
http://code.google.com/intl/de-DE/apis/analytics/docs/gaJS/gaJSApi_gat.html
@hannes
Es geht ja nicht um die zwei, drei Leser, die das stört. Es geht doch eher darum, ob GA rechtlich sicher genutzt werden kann.
Ab sofort gibt es auf Apfelwahn kein Google Analytics mehr.
http://apfelwahn.de/joern/blog/2010/07/von-google-analytics-und-grauzonen/
Oh Mann! Was ist denn hier losgetreten worden? Wer sich im Internet bewegt, sollte sich bewusst sein, dass er persönliche Spuren hinterlässt. Ich nehme dies ganz bewusst in Kauf und lösche oder verweigere daher auch keine Cookies. OK, das ist vielleicht nicht immer klug aber es ist meine persönliche Entscheidung. Ich fühle mich durch die Weitergabe meiner IP Adresse an Google Analytics aber nicht eingeschränkt oder in meinen Grundrechten verletzt (selbst wenn es formell vielleicht so ist). Noch weniger würde ich auf die Idee kommen, den Webmaster auf Bußgelder zu verklagen. So was machen nur Rechtsanwälte, die wieder mal einen Weg gefunden haben, an das Geld anderer Leute zu kommen. Ich sage nur: Abmahnungen wegen fehlendem Impressum. Ich gehöre aber auch nicht zu den Leuten, denen es etwas ausmacht, wenn in Street-View meine Wohnung oder Haus zu sehen ist. Die Diskussion um Streetview und auch diese hier zeigt mir aber, dass Deutschland sich nicht beschweren darf, wenn alles noch bürokratischer und komplizierter wird. Wer sich hier als Unternehmer mit einer Idee niederlässt ist eigentlich selber Schuld und steht mit einem Bein im Gerichtssaal, weil immer irgendjemand ein Haar in der Suppe findet. Aber das schweift jetzt zu sehr in den Off-Topic Bereich ab.
Mein Eindruck ist: Wenn man gerade nichts anderes findet, wo man sich drüber aufregen kann, wird halt auf diesem Thema rumgeritten. Wer das alles nicht will, sollte überlegen, ob er überhaupt noch online geht. Mir jedenfalls würde es keinen Spass mehr machen, mich im Netz zu bewegen und ständig irgendwelche Zustimmungen abnicken zu müssen und mir Gedanken über die Weitergabe und Speicherung meiner IP zu machen. Da gibt es auf der Welt nun wahrlich Dinge, die mich mehr beschäftigen und die mir wichtiger erscheinen. Aber zum Glück kann jeder selber seine Prioritäten festlegen.
Unbekümmerte Grüße
Markus
Auch wenn ich als “militanter Cookie-Verweigerer” nicht alles unterschreibe – das von Markus ist einer der besten Kommentare in diesem Thread.
Hi,
ich hbe das auch gelesen und jeder der behauptet anonymisiertes Tracking ist anonym der hat es wirklich nicht verstanden. Nehmen wir mal an jmd arbeitet 8h und schläft 8h dann hat man durch die Daten bereits eine sehr geringe Benutzergruppe, wenn nicht sogar nur eine Person. Wer arbeitet und wohnt schon zusammen. Wenn das nicht reicht gibts noch Familienbesuche oder ähnliches. Dann kann auch jeder sehen wenn Herr Müller mal wieder in den Puff geht. Ich warte nur bis solche Daten mal im Netz landen
. Und wer an anonymisierte Daten glaubt, sollte sich das Netflix-Beispiel ansehen:
http://derstandard.at/1268700730163/Social-Networks-Forscher-Privatsphaere-im-Web-ein-Trugschluss
Gruß
mm
Anonym hin oder her – wer (außer Presseagenturen) interessiert sich für diese Daten??
Hast du schon mal was von Datenhandel gehört? Damit mit kann man gut Geld verdienen. Lies mal hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vier-Millionen-deutsche-Kontendaten-fuer-850-Euro-196739.html und hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Illegaler-Handel-mit-Kundendaten-Der-GAU-wird-immer-noch-groesser-197174.html
Das sollte eigentlich auch bei dir Schockierung auslösen oder?
Hab grade keine Zeit, das zu lesen. Aber um deine Frage gleich zu beantworten: Nein, es schockiert mich nicht. Außer Kreditkartendaten darf ruhig jeder mit meinen E-Mail-Adressen Geld verdienen – Spam nervt zwar, aber ich habe gute Spamfilter. Und Kreditkarten kann man mit Passwörtern sichern. Erst wenn auch diese Passwörter verkauft werden bin ich schockiert.