iPad 3: Retina-Display bestätigt, Quadcore-Chip fraglich
in Apple, Apples mobile Computer, iPad, News by hannes, 18. Februar 2012 - 4 Comments »
Macrumors will bereits ein iPad 3-Display ergattert haben und hat es sogleich unter die Lupe genommen. Sie kamen zu dem Schluss, dass die nächste Inkarnation des iPad exakt die vierfache Auflösung des aktuellen Modells bieten wird, was 2048×1536 Pixeln entspricht.
Die Pixeldichte ist mit 264 PPI etwas niedriger als beim iPhone 4, allerdings deutlich höher als beispielsweise beim iMac oder MacBook Pro. Ein Panel mit dieser Auflösung sollte in der Lage sein, im Vergleich mit den bisherigen iPad-Modellen ein deutlich schärferes Bild und vor allem schärferen Text darzustellen.

Um diese immense Auflösung wiederzugeben gibt’s gleich den Apple A6-Chip mit dazu. Durch die voraussichtlich hohen Kosten des Retina-Displays sowie die hohe Abwärme eines Quad-Core-Chips ist es durchaus wahrscheinlich, auch im iPad 3 und somit in sämtlichen iOS-Geräten dieses Jahres “nur” einen verbesserten Dual-Core Chip mit 1,2 oder 1,4 GHz zu finden. Außerdem sollte die aktuelle 3G-Variante mit einer LTE-Variante ersetzt werden.
Das iPad 3 wird voraussichtlich am 7. März vorgestellt und sollte kurz darauf im Apple Store verfügbar sein.
Hannes
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Hallo Hannes,
auf das iPad 3 bin ich sehr, sehr gespannt! Ich möchte nicht mehr auf so einen Tablett-Compugter verzichten müssen.
Was mir allerdings gerade gestern bei meinem iPad 1 aufgefallen ist: Auch da scheint sich der Display-Inhalt einzubrennen! Das verschwindet zwar schnell wieder, aber ich habe es gesehen, nachdem ich das Gerät einige Stunden durchgängig benutzt habe (ich arbeite gerade an einer umfangreichen Zeichnung in Brushes).
Nebenbei hätte ich auch nichts gegen eine etwas größere iPad-Version. Wie wäre es z. B. mit 12 Zoll?
Sonntagsgrüße
Jörn
Hallo Jörn,
das mit dem Einbrennen ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen – dürfte aber kaum dauerhaft halten, sonst würden bestimmt einige in den Foren wieder Sturm laufen.
Ein größeres iPad? Das bezweifle ich. Apple sieht das iPad nach wie vor als reines Consumer-Gerät, und dafür reichen 10 Zoll nunmal dicke. Aber beim Zeichnen sollte einem gerade die viel höhere Auflösung deutlich mehr Freiheiten geben.
Grüße,
Hannes
Hi Hannes,
vielleicht führt meine Zeichen- und Malbegeisterung ja auch dazu, dass ich mir irgendwann mal ein Grafiktablett zulege und das dann am iMac einsetze. Dann hätte sich die Größenfrage ein für allemal erledigt.
Jörn
Naja, ein Grafiktablett wäre sicher genauer, aber ich finde die Vorstellung komisch, auf einem Tablett auf dem Tisch zu zeichnen und das Ergebnis auf dem Mac-Display zu sehen. Ist vermutlich aber nur Gewohnheit.