Snow Leopard mit Virenscanner
in Apple, Mac OS X, Snow Leopard von heiko, 26. August 2009 - 34 Kommentare »
Schade, jetzt scheinen wir da zu sein, wo ich mit Apple niemals hinwollte, denn Snow Leopard bekommt einen Virenscanner implementiert. Jahrelang hab ich mich darüber gefreut, dass ich “so was” gar nicht gebraucht habe, und habe für die Windows-Nutzer, die ständig ihre Virenscanner aktualisieren mussten, nur ein müdes Lächeln übrig gehabt. Anscheinend sind aber solch unschuldigen Tage nun vorbei.
Schön aber, dass Apple hier selbst tätig wird, und es dem User nicht aufbürdet, sich bei Drittanbietern um Viren- und Trojanerschutz zu kümmern. Momentan soll der Snow Leopard-Virenschutz zwar nur auf eine begrenzte Anzahl von Trojanern anschlagen, ich hege hier aber mal die Hoffnung, dass Apple über das Feature “Softwareaktualisierung” ihre Datenbank erweitert und aktuell hält. Man darf gespannt sein….
heiko

What? Echt einen Virenscanner in der neuen Version? Das muss ich wohl bei den Neuheiten von Snow Leopard überlesen haben.
Eigentlich kann man das jetzt sehen wie man will.
Ich hoffe nur, dass der Virenscanner das System nicht allzu sehr ausbremst. Ein ständiges überprüfen von Dateien lässt jede Platte in die Knie gehen.
Ansonsten kann ich mich deiner Meinung nur anschließen und freue mich, dass Apple den Virenscanner selbstständig implementiert hat und der User das nicht selbst machen muss!
Ups! Das hab’ ich auch übersehen!
Das ist wohl weit übertrieben – lest mal den Bericht bei Fscklog.com. Das kann man ja wohl kaum einen Virenscanner nennen.
http://www.fscklog.com/2009/08/snow-leopard-warnt-vor-malware.html
Da hat mal wieder jemand eine Meldung aufgebauscht.
Mir wird schlecht…
Also doch kein Virenscanner. *puuh*
Und ich dachte ich müsste noch auf Linux umsteigen.
Ich werde mich nicht drüber beschweren – so lange sich die Warnung nur zeigt, wenn auch ein Virus vorhanden ist. Bei sowas wie Norton wird einem ja wirklich immer wieder schlecht …
Diese Norton-Sachen – die hatte ich damals auch auf meinem XP-PC … irgendwann habe ich dann rübergemacht zu AntiVir und noch so ein anderes Dingens … Gut, dass man sich nicht mehr mit solchen Dingen beschäftigen muss!
Geht mir genauso … ich hatte damals so ein Ding von Microsoft persönlich ausprobiert (Windows Live One Care), das hat mich immer gezwungen, etwas zu machen, hab ichs nicht gemacht hat es den ganzen PC blockiert …
(Da gings von Backups bishin zu einer Wartung die Stunden dauerte…)
Furchtbar. Genau diese Dinge waren es die dafür gesorgt haben, dass ich wieder auf dem Mac bin. Den Schritt habe ich keinen Tag bereut.
Ich hab ihn bis jetzt auch noch nicht bereut
Achja, bei 9 to 5 Mac haben die gerade einen Artikel veröffentlicht, dass Microsoft und seine Partner großen Respekt vor Snow Leopard haben
Und Golem berichtete von “verschwindenden” Daten auf ausgeschalteten Fujitsu-PCs … Wie gut wirs doch haben
Aber echt!
Das ist eine Schutzfunktion namens Clearsure. Wenn das Notebook geklaut wird, kann man via Code die Daten löschen, selbst wenn das Gerät offline ist.
http://is.gd/2zPEa
Von Apple gibt’s sowas nicht, weil niemand ein MacBook klauen würde.
Netter Versuch. Heise hat auch gerade über so eine Technik berichtet.
Aber ganz ehrlich: Wenn sich ein Dieb aussuchen könnte, ob er ein MacBook (Pro) klauen darf, oder ein Fujitsu Siemens (ohne Klauschutz) – welches nimmt er dann wohl mit …?
Genau den Heise-Artikel hab ich verlinkt. is.gd ist ein URL-Verkürzer. Nutzt man bei Twitter gern, weil man dort nur 140 Zeichen hat und HTML-Tags nicht funktionieren.
Also wenn ich der Dieb wäre, ich würde das Fujitsu (inzwischen ohne Siemens!) klauen. Mein Amilo hat mich nie im Stich gelassen. Mein MBP hingegen schon.
Ich mochte Fujitsu-Siemens zu meiner Windows Zeit. Die Hardware war gut verarbeitet und alles passte gut zusammen. Das Design ist auch nicht das schlechteste. Aber ich finde schon, dass zwischen Fujitsu und Apple Welten liegen. Aber man sieht ja, dass es auch hier zwei unterschiedliche Wahrheiten gibt. Ich könnte mit Windows nicht glücklich werden.
Glücklich bin ich damit auch nicht, aber ich war auch mit Tiger nie rundum zufrieden. Es hängt doch überall der Haussegen irgendwo schief. Was hab ich bei zuerst Final Cut geflucht! Auf meinem G5 ist Ableton Live immer abgeschmirgelt. Auf dem Acer läuft’s so stabil wie ein Uhrwerk.
Als Final Cut dann nach eingen Updates rund lief, hab ich immer schadenfroh zu den armen Schweinen gewunken, die mit Adobe Premiere CS3 arbeiten mussten. Die CS 4 soll nun rund laufen. Ich teste gerade gerade Vegas 9 und das ist das katastrophalste Release seit Windows ME, bzw. OS X Jaguar. Aber immerhin: Sony bemüht sich. Die schweigen ihren Murks wenigstens nicht tot. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Sobald sie die letzten Bugs rausgebügelt haben, ist das die Schnittsoft schlecht hin. Die Soft unterstützt (ebenso wie das neue FCP) das Red-Format native. Ich hab mir ein paar Schnippsel runtergeladen (4096px Breite!) und das Acer hat’s mit Vegas 9 wirklich gepackt zu bearbeiten. OK, das Rendern dauert dann ‘ne Weile.
Gute Anwendungen sind wichtig, aber das alles kann zumindest bei mir die Nachteile von Windows nicht ausgleichen. Klar kann man damit arbeiten. Ich habe 6 Jahre mit Windows “rumgemacht” und so viel über Computer gelernt, wie nie zuvor. Die Zeit möchte ich nicht missen, aber ich vergesse auch nie, warum ich lieber auf dem Mac arbeite.
Dein Acer hat ‘ne menge Power. Hättest du ein MBP mit entsprechender Leistung, Leopard (oder bald Snow Leopard) und das neue Final Cut, wärest du womöglich auch zufrieden. Und vielleicht würde deine Zufriedenheit dann nicht nur die Anwendung betreffen, sondern das ganze Paket.
Was mir aber aufgefallen ist: Windows ist unberechenbar. Es gibt tatsächlich PCs, bei denen fast nie Fehler auftreten, aber auf manchen (wie meinem früheren Dell) muss man täglich mehrere Stunden mit Fehlerbehebung verbringen. Ach, und der “technische Support” ist eine Frechheit. Da war mein DVD-Laufwerk defekt. Ich hab angerufen, und der Mann am anderen Ende (laut Dell ein Fachmann für DVD-Laufwerke) hat mich doch tatsächlich gefragt, ob ich den richtigen Knopf gedrückt habe …
Ok, das ist jetzt bei allen Firmen verschieden. Aber letztendlich kam raus, dass das DVD Laufwerk nicht defekt war, sondern Windows es wegen eines updates nicht mehr erkannt hat (den Treiber hielt Vista für einen Virus …) Sowas ist mir bei Mac noch nicht passiert
Heftig …
Nope. Es ist der Workflow. Der macht das Programm so einzigartig. Aber Motion fehlt mir. So sehr, dass ich ein uraltes Proggy ausgebuddelt habe: Particle Illusion (von 2003). Einige der Partikel und Emitter sind in frühen Versionen von Motion gelandet.
Ich hab gerade News von Native Instruments: ab Oktober wird für Tiger nix mehr entwickelt. Auf Snowey soll unter 32Bit das meiste laufen. Sie arbeiten an der Kompatiblität bei 64Bit. Wer sich in einem Jahr einen neuen Mac kauft, bekommt ein ausgereiftes OS zum Rechner und die geliebten Apps funktionieren wieder.
Is mir vom Timing her recht. Dieses Jahr is ja Kamerajahr.
Ich bin nur froh, dass Apple eigentlich für jeden Fall eine gute Anwendung im Angebot hat, die aller Wahrscheinlichkeit immer läuft. Logic, Final Cut, Aperture. Damit ist man für so ziemlich jeden kreativen Fall gerüstet und nicht auf “externe” Sachen angewiesen. Wenn die dann trotzdem laufen, umso besser …
DVD-Laufwerke. Oh my GOSH!
Ich hatte noch nie ‘ne DVD gebrannt, aber irgendwann wollte ich meine ganzen Audio-Samples (von div. Synthesizern, die ich wieder verscheuert hatte) sichern. Also ein paar Rohlinge gekauft. Das Amilo, das bislang jeden Job erledigt hatte, weigerte sich, den Rohling zu beschreiben. Zig verschiedene Brennprogramme getestet. Nix, Nada.
Also ging die Suche im Netz los. Irgendwann fand ich den Hinweis, dass es verschiedene Formate gibt, die miteinander inkompatibel sind. (DVD- DVD+ und PlusMinus und was weiß ich noch alles). Die Industrie hatte sich seinerzeit nicht einigen können. Also noch ‘ne Schachtel + gekauft. Ging auch nicht. Nur PlusMinus ging, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Ich habe danach nie wieder Rohlinge gekauft. Die übrigen hat dann später mein G5 beschrieben, der fraß alle.
Einmal hatte ich 2 arschteure Original-DVDs aus Japan bekommen (Black Angel 1&2 von Takashi Ishii). Falscher Regio-Code! Mein DVD-Player verweigerte sich, mein eMac schlug vor, den Regio-Code seines Laufwerks zu ändern. Was aber nur 5x möglich war. Das Amilo hat sie ohne zu zicken abgespielt.
Abgesehen davon sind von billigen DVD Stapeln immer die Hälfte beim Neukauf schon schrott … Ich glaube, der Standart für PCs ist momentan +-, das kann jedenfalls jedes DVD Laufwerk beschreiben.
Das mit dem Ländercode finde ich überhaupt sinnlos – ist mir auch mal so ergangen (war aber keine wichtige DVD). Weiß jemand, wofür der ist und wieso man den nur fünf mal ändern kann?
@Jörn: Vergiss nicht die Programme für Normalo-user wie mich: iLife und iWork. Die beste Medien- und Office Suiten, die mir bisher untergekommen sind
Stimmt auch! Die setze ich auch ein – jedenfalls zum Teil. Mit Numbers werde ich irgendwie nicht warm.
Was optische Laufwerke betrifft: In jedem Mac ist so ein DVD-Brenner und in irgendwelchen Schubladen liegen auch noch neue Medien rum, aber ich hab’ schon seit langem keine mehr gebrannt … Irgendwie scheint mir das Format zumindest halbtot zu sein.
Aktuell scheinen wir in so einem Schwebezustand zu hängen. Nur noch wenige Leute brauchen ein optisches Medium, aber es gibt auch noch keine Alternative, die sich als Nachfolger anbieten würde.
Ich hab auch schon lange keine DVD mehr eingelegt. Jetzt kommen dann sowieso diese “Superslim Laufwerke”, die dann nicht mehr dicker als die DVDs selbst sind, dann stören sie auch nicht mehr. Die Japaner sind schon fleißig am bauen
Numbers brauche ich erst in ein paar Wochen das erste mal. Aber laut Mac-TV soll es ziemlich gut sein – nur sollen die Funktionen ziemlich versteckt sein …
Ich habe es ausgiebig getestet und es hat auch einen guten Eindruck gemacht. Allerdings konnte Numbers sich bei mir nicht gegen Excel durchsetzen.
Optische Medien, nuja: ich hab neulich ‘ne Webseite gefunden (Upcoming Horror Movies). Was da bis 2011 gedreht wird klingt umwerfend. Da hab ich zum 1. Mal ersthaft über ‘ne LCD-Glotze inkl. BluRay.Player nachgedacht.
Als ich mit dem Nachdenken ferdich war, wurde mir klar, dass all diese Filme in unserem bedauernswerten Land nur geschnitten und zensiert ankommen werden. Eigentlich kein Problem, man kann sie ja in den Staaten bestellen. Immer gleich ein ganzes Bundle. Aber halt: Regio Code.
Da bräuchte man dann 2 Laufwerke – eines, das den USA RC trägt und eines, das den deutschen RC nutzt. Aber schräg, dass man schon nach einem Workaround suchen muss, um als erwachsener das zu gucken, was einem gefällt.
Zwei BluRay Player schlagen dann aber auch ganz schnell aufs Geld … Der Regionalcode müsste doch in ganz Europa gleich sein, oder?
Naja, die USA gehören nicht zu Europa, die haben einen anderen Code. Japan gehört noch viel weniger zu Europa. Dennoch haben die denselben Code wie Westeuropa. Deswegen hab ich es nie begriffen, warum die japanischen DVDs nicht liefen.
Der Artikel erklärt das alles ein bisschen:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7544/1.html
Nach der Lektüre (aus 2001) hat man schon keine Lust mehr, Geld für Medien und Geräte auszugeben. Kaufen wir lieber ‘ne neue Kamera
Jörn, das mit den 2 Playern gilt für DVDs. Ob die HDMI-Schnittstellen international kompatibel sind, bzw. der Kopierschutz (HDCP), entzieht sich vollkommen meiner Kenntnis.
Sicher, das kann man vorher recherchieren, aber wie du schon sagt: so ein Workaround wäre mir dann doch zu schräg. Und vor allem zu aufwändig.
Es ist KEIN Virenschutz (es gibt keine Viren für Mac OS X), es ist eine Malware-Erkennung, die alles gefährliche erkennt. Und das wären eine Handvoll Trojaner.
ich lasse alle paar monate das kostenlose clamxav über die festplatte laufen. wer glaubt, er fängt sich nichts ein, soll es mal testen. die osx server version wurde/wird damit von apple ausgestattet.