Test: Apple Final Cut Pro 7

in Apple, Final Cut Pro, Software, Test, Uncategorized by heiko, 8. September 2009 - 5 Comments »

Ein umfassendes Update hat Final Cut Studio von Apple erhalten. So umfassend, dass es nahezu unmöglich ist, alle neuen Features von Final Cut Pro 7, Motion 4, Soundtrack Pro 3, Color 1.5 und DVD Studio Pro 4 in einem Test abzuhandeln. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Neuheiten rund um Final Cut Studio in einer Reihe von Testberichten vorzustellen. Beginnen möchte ich heute mit Final Cut Pro 7.


Apples Schnittprogramm hat sich in den letzten Jahren in die vorderste Reihe gespielt, mit, nach Apple-Angaben, mittlerweile weit über 1,3 Millionen Benutzern. Sieht man mal von der iMovie-Konkurrenz aus eigenem Hause ab, gibt es unter Mac OS X auch nicht unbedingt viele Alternativen wenn es an das Thema Videoschnitt. Aber nicht nur deshalb dürfte Final Cut Pro für alle Mac-User eigentlich immer die erste Wahl sein.

Systemvorraussetzungen

Wie immer, wenn es an Videoschnitt und Post Pro geht, gilt das Motto: Viel hilft viel! Insofern sind die Systemvorraussetzungen auf Apples Seite wirklich als Minimalvorraussetzungen zu sehen. Final Cut Studio 3 möchte auf jeden Fall gerne einen Mac mit Intel-Prozessor und 1 GB RAM haben. 2 GB sollten es aber schon sein, wenn man mit unkomprimiertem SD-Material arbeiten möchte, unkomprimiertes HD-Video verlangt nach 4 GB RAM. Eine NVIDIA- oder ATI-Grafikkarte mit mindestens 128MB VRAM sollte verbaut sein, die integrierten Grafikprozessoren von Intel, die z.B. noch in älteren weißen MacBooks oder iMacs verbaut sind, werden nicht unterstützt. Möchte man den gesamten Final Cut Studio Content installieren, muss man schon mal ca. 50 GB Festplattenspeicher opfern. Wer Color nutzen möchte, dem wird ein Display mit einer Mindestauflösung von 1680×1050 Pixeln empfohlen. Bei kleineren Auflösungen meckert Color diese an, man kann das Programm aber trotzdem z.B. auf dem MacBook Pro unter 1440×900 Pixeln nutzen, immer mit dem Hinweis, dass bestimmte Funktionen eingeschränkt sein könnten und dass es zu Anzeigefehlern kommen kann.

Auspacken

Final Cut Studio 3 ist merklich geschrumpft. Nicht im Programmumfang, sondern bei der Verpackung. Waren bei Final Cut Studio 2 noch alle Handbücher in gedruckter Form im Lieferumfang dabei, so beschränkt sich Final Cut Studio 3 auf reduzierte Büchlein und Online-Hilfe-Dateien. Der Inhalt findet sich auf sieben DVDs und ist klein verpackt. Trotzdem, dass kleine Paket sieht stylisch aus und ist weitaus transportabler als das Alte, unter dem mein Bücherregal ganz schön ächzt.

Grundsätzliches

Zunächst schaut Final Cut Pro 7 sehr vertraut aus, und auch wenn Apple mit über 100 neuen Features wirbt, stellt sich sofort ein vertrautes Gefühl bei der Arbeit ein.

Die Arbeit in Final Cut Pro 7 findet meist in den vier Hauptfenstern Browser, Viewer, Canvas und Timeline statt.

Final_Cut_Abb1

Der Browser, man ahnt es schon, liefert einen Überblick über alle in einem Final Cut Project verwendeten Medien und Sequenzen, ist also das Hirn und die Bibliothek der Projektverwaltung. Der Viewer dient zum einen als Clip-Vorschauer, im Viewer lassen sich aber auch In- und Out-Punkte setzen, oder Filtereffekte und andere Bearbeitungsschritte anwenden. Die Timeline enthält in einer Sequenz alle Clips, sowohl Video wie auch Audio, in der zeitlichen Reihenfolge, wie sie am Ende auch abgespielt werden sollen. Video- und Audio-Clips lassen sich jeweils in unterschiedlichen Spuren ablegen, wer zum Beispiel schon mal mit einem Audioprogramm wie Logic oder Cubase gearbeitet hat, dem wird diese Ansicht vertraut vorkommen. Im Timeline-Fenster lassen sich Clips neu arrangieren und anordnen oder löschen. Canvas dient zum einen dazu, Clips in die Timeline einzufügen, mit Übergängen, Überschreiben oder dem Anpassen der Clipgeschwindigkeit. Weiterhin dient das Canvas-Fenster zur Darstellung dessen, was in der Timeline liegt, im Prinzip also das Video/der Film mit allen Blenden und Effekten, so wie er dann auch später ausgegeben wird.

Schnittwerkzeuge

Final Cut Pro 7 glänzt mit einer vielfältigen Auswahl an Schnitt- und Trimmwerkzeugen. Denn das Arrangieren unterschiedlicher Clips in der Timeline stellt nur die grobe Vorarbeit dar, denn dann geht es natürlich auch direkt ans Eingemachte, die einzelnen Clips müssen in Länge und Übergängen aufeinander angepasst werden. Hierfür bietet Final Cut in der 7er-Auflage hinreichend Möglichkeiten. Hat man alle Angaben zu In- und Outpunkten vorweg gemacht sowie die Zielspur in der Timeline definiert, kann man die Schnittfunktionen von Final Cut Pro 7 anwenden. Am einfachsten funktioniert der Modus Insert-Schnitt, oder Einfügen. Hier wird einfach an der definierten Schnittstelle der gewünschte Clip eingefügt, alle folgenden werden zeitlich nach hinten geschoben. Für mich funktioniert diese Möglichkeit immer am besten, wenn ich meinen Clip, den ich einfügen möchte, vom Viewer ins Canvas-Window ziehe und so den Insert vornehme.

 

In den meisten Fällen wird so ein Schnitt sehr hart wirken, und empfiehlt sich nur, wenn man dies als Stilmittel anwenden möchte.

Eleganter ist da doch der Modus Einfügen mit Übergang, der an den Übergang zwischen eingefügtem und dem davor liegenden Clip einen Fade setzt, der standardmäßig auf eine Sekunde definiert ist, der sich aber auch ändern lässt. Auch hier werden alle folgenden Clips auf der Zeitachse nach hinten verschoben.

Gemeiner ist da schon die Funktion Überschreiben” die ab dem In-Punkt der Sequenz für die Dauer des eingefügten Clips alles Material innerhalb dieser Zeit ersetzt. In diesem Falle ändert sich grundsätzlich an der Dauer der Sequenz nichts, da alle vorherigen und nachfolgenden Clips an ihrem Platz bleiben.

Wie beim Einfügen gibt es hier die Option Überschreiben mit Übergang, auch hier wird an der Schnittmarke ein Fade gesetzt, der zwischen beiden Clips überblendet.

Standardmäßig liegt der Übergang zentriert, so dass gleichmäßig zwischen den Clips überblendet wird.

Im Modus Überlagern ist es möglich, einen Clip direkt über einem anderen Clip zu platzieren, was immer dann brauchbar ist, wenn man zum Beispiel zeitliche Anhaltspunkte aus dem Rohschnitt beachten muss oder wenn man verschiedene Alternativen durchspielen möchte.

Ersetzen bietet die Möglichkeit, das Material, welches ich aktuell im Fenster Viewer sehe, mit genau diesem Punkt an die Abspielposition in den Fenstern Timline oder Canvas zu setzen.

Weiterhin lassen sich bei den Schnitten auch die Geschwindigkeit eines Clips anpassen, so dass die Dauer mit den In- und Outpunkten in der Sequenz übereinstimmt. Diese Funktion ist immer dann nützlich, wenn man zum Beispiel längere Kamerafahrten oder Schwenks in eine Sequenz einfügen möchte. So ist es möglich, eine Sequenz zu strecken oder zu stauchen, und so mehrfach zu verwenden. Man muss allerdings beachten, dass sich so auch die Tonhöhe des Audiomaterials ändert, insofern eignet sich diese Funktion natürlich weniger für Clips, die Dialoge enthalten.

Trimmwerkzeuge

Die Trimmwerkzeuge kommen immer dann zum Einsatz, wenn es um das Finetuning der In- und Outpunkte von Clips innerhalb einer Sequenz geht. Hierfür stehen die Tools Clipinhalt verschieben, Clip verschieben, Länge ändern und Schnittmarke verschieben zur Verfügung

Beim Verschieben von Clips wird ein Clip in der Timeline zwischen zwei Clips bewegt, wobei keine Lücken entstehen, sondern angrenzendes Material wird entsprechend verlängert oder gekürzt. Es verändert sich also der Outpunkt des vorhergehenden Clips , sowie der Inpunkt des nachfolgenden Clips, In-und Outpunkte des dazwischen liegenden Clips bleiben gleich.

Mit dem Verschieben des Clipinhalts ändert sich nicht die Position eines Clips, sondern der Inhalt, der in der Sequenz zu sehen ist. Die In- und Outpunkte ändern sich auch nicht, genauso wenig hat diese Operation Auswirkungen auf die benachbarten Clips. Dieses Tool ist immer dann sehr nützlich, wenn man sich an bestimmten Vorgaben entlang hangelt und im Schnitt nicht mehr alle Freiheiten hat, zum Beispiel bei einem Musikvideo. Typisch wäre hier etwa die Mischung aus Bandperformance im Chorus und Handlung in der Strophe. Hier hat man nicht mehr unbedingt die Möglichkeit, die musikalische Struktur aufzubrechen, sondern der Inhalt muss an das Playback angepasst werden.

Über die Funktion Länge ändern”wird die Cliplänge so getrimmt, dass in der Timeline keine Lücke bleibt, jedoch verschieben sich so die Positionen der nachfolgenden Clips.

Beim Verschieben der Schnittmarke lassen sich Outpunkt des vorhergehenden Clips und Inpunkt des nachfolgenden aufeinander anpassen, die Clips werden innerhalb der Timeline aber nicht bewegt. Es ändert sich jedoch deren Länge, die Gesamtlänge einer Sequenz bleibt jedoch unangetastet.

Clips lassen sich auch mit dem Auswahl-Pfeil trimmen, es muss jedoch beachtet werden, dass hier immer eine Lücke zwischen den einzelnen Clips entsteht, wohingegen die Länge der Sequenz jedoch unverändert bleibt. Nützlich ist diese Art des Trimmens immer dann, wenn ich Platz für neue Objekte schaffen muss. Bleiben wir mal beim Musikvideo und der schönen 80er-Jahre-Einstellung “Gitarrist spielt Solo auf schneebedecktem Gipfel”. Das Gitarrensolo habe ich wahrscheinlich schon bei der Bandperformance aufgenommen, möchte diesen Teil jetzt aber durch den Gipfel-Clip ersetzen. Mit dem Auswahl-Pfeil kann ich mir so denn benötigten Platz in der Timeline schaffen.

Über das Trimmen-Fenster lassen sich Edits sehr genau visualisieren, so dass man immer gleich die optische Rückmeldung erhält, wo man gerade hin unterwegs ist, da man im linken Bild den Outpunkt des vorhergehenden Clips und rechts den Inpunkt des nachfolgenden Clips sieht.

Timecode-Fenster

Eine weitere Erleichterung beim Schneiden und Trimmen stellt das neuen Timecode-Fenster dar, welches sich frei skalieren und bewegen lässt und vor allem auch aus weiter Entfernung gut gelesen werden kann. Im Extremfall ließe sich das Fenster bildschirmfüllend aufblasen, so das man immer weiß, wo man sich gerade befindet. Aber auch dezent in eine Bildschirmecke geschoben lassen sich alle gewünschten Informationen schnell ablesen.

Timecode

Marker

Ebenfalls sehr viel Arbeit nehmen die Marker ab, die sich nun in acht verschiedenen Farben darstellen lassen und bei der Wiedergabe ausgefüllt werden können.

Marker

Auch wandern die Marker innerhalb der Timeline mit, wenn man zum Beispiel einen Schnitt vornimmt oder Clips verschiebt. Aber wieso macht man jetzt im so ein paar bunte Pixel so einen Wind? Nun, gerade bei größeren Projekten ist ein effektives Markermanagment fast unerlässlich, bieten diese doch relevante Informationen zur Produktion und helfen, innerhalb des Projekts schnell und ohne langes Suchen zu navigieren. Über die gute Suchfunktion kann man Textinhalte in den Markern schnell wieder finden, ebenfalls lassen sich die Markerlisten als Textfile exportieren, was sich im Produktionsalltag ebenfalls als sehr nützlich erweist.

Sehr gut im Zusammenspiel mit den Markern kommen auch die neugestalteten Tabs, welche sich nun auch einfärben lassen, und die so helfen, Projekte besser auseinander zu halten. Erwähnt werden sollte in diesem Zusammenhang der Close Other Tabs-Shortcut, mit dem sich Sequenzen, die gerade nicht in Bearbeitung sind, schließen lassen.

Alpha Transistions, Filter & Speed Change

Apple hat aber nicht nur den Workflow überarbeitet, Final Cut Pro 7 bietet auch einiges an neuem Kreativpotential. Besonders möchte ich hier die neuen Alpha-Übergänge hervorheben. Hiermit können Grafikelemente zur Steigerung der Dramaturgie als Masken eingeblendet werden. Zum Anfang bietet Apple eine kleine Auswahl zum freien Download an, weitaus interessanter dürfte es aber sein, zum Beispiel in Motion eigene Elemente zu gestalten und so auf diesem Weg in Final Cut 7 zu nutzen.

Neben den Alpha Transitions bietet Final Cut 7 natürlich auch eine reichhaltige Auswahl von Filtern und Effekten.

Mit Smooth Cam gibt einen neuen Videofilter, der es ermöglicht, verwackelte Aufnahmen zu “glätten”. Sind die Wackler nicht allzu grob, kann man mit Smooth Cam recht gute Ergebisse erzielen, eine spektakuläre Downhill-Fahrt kriegt man mit damit allerdings auch nicht in den Griff.

Überzeugt hat mich auch das Speed Change-Tool, über das sich die Geschwindigkeit von Clips ändern lässt. Die Geschwindigkeit lässt sich konstant oder variabel über den Zeitverlauf durch Keyfranmes manipulieren, welche die Veränderung der Geschwindigkeit bestimmen.

Multi-Kamera Schnitt

Final Cut Pro 7 bietet die Option an, mehrere Kameraperspektiven in Echtzeit zu schneiden, so wie man dies z.B. im Ü-Wagen macht. Man kann sich vier, neun oder sechzehn Kameraperspektiven anzeigen lassen und so das Material aus verschiedenen Quellen schneiden. Wer seine Urlaubsvideos in Final Cut editiert, dem wird dieses Feature nicht all zu viel bringen, aber beim Schnitt eines Live-Konzerts mit mehreren Kameras könnte diese Funktion sehr nützlich werden. Man stelle sich vor, man hat verschiedene Kamaraperspektiven, etwa eine Totale, zwei Kameras vor/auf der Bühne und eine am Drumkit. Mit der Möglichkeit des Multi-Kamera Schnitts kann man so sehr dynamische Videos schneiden, da man recht gut sieht, wo gerade die beste Aktion geboten wird.

Mehr ProRes-Codecs

Final Cut Pro 7 versteht nun noch mehr ProRes-Codecs und wird so um einiges flexibler im täglichen Einsatz. Konnte der Vorgänger mit ProRes 422 und ProRes 422 (HQ) arbeiten, so hat Final Cut Pro 7 nun ProRes 422 (Proxy), ProRes 422 (LT) und ProRes 4444 im Gepäck.

ProRes 422(Proxy) eignet sich auf Grund der geringeren Datenrate von 45 MBit/s für den Schnitt bei mobilen Anwendungen auf MacBook Pro, während ProRes 422 (LT) eine gute Alternative für Nachrichten, Sport oder Dokus darstellt. ProRes 4444 ist dann was für die High End-Abteilung, bietet dieser Codec doch alle Vorteile für größtmögliche Bildtreue und aufwendige Compositings.

Formatunabhängig?

Auch die Unterstützung dateibasierter Formate wurde in Final Cut Pro 7 weiter vorangetrieben. Stand man vor einigen Moanten mit seiner schicken AVCHD-Kamera unter Umständen erst mal ziemlich dumm da, so unterstützt Final Cut Pro 7 gleich das AVC Intra-Format von Panasonic sowie DVCPRO HD von P2-Karten und Sony XDCAM EX. Im Zusammenspiel mit den neuen PRORES-Codecs sollte man so erst mal auf der sicheren Seite sein…bis sich die Hersteller wieder was Neues einfallen lassen.

Farbkorrektur

Das Studio-Paket enthält selbstverständlich immer noch das höchst umfangreiche Programm Color 1.5, das komplexe Aufgaben in Sachen Color Grading bewerkstelligen kann. Für kleinere Eingriffe bietet Final Cut Pro 7 aber ausreichend Möglichkeiten und Kontrolle, schnell Korrekturen zu erledigen.

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Die Möglichketien der Farbkorrektur in Final Cut Pro wird für viele Fälle schon mehr als ausreichend sein.

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Bei folgendem kleinen Clip habe ich zuerst dem Grün der Bäume etwas mehr Sättigung zukommen lassen und danach einen Schwarz-Weiß-Effekt mit der Final Cut Farbkorrektur realisiert.

iChat Theatre

Final Cut bietet nun erstmals die Möglichkeit, über iChat-Integration Kunden oder Kollegen an Projekten teilhaben zu lassen. Mit iChat Theatre lassen sich über einen Video Chat Final Cut-Projekte streamen, so dass man online und in Echtzeit Änderungen und Edits vornehmen kann. Diese Integration würde ich mir etwa auch für Logic wünschen. Ist es doch so viel einfacher ohne ständiges Rendern und Files hin- und herschicken Wünsche und Anregungen von Kunden umzusetzen. Vorrausgesetzt, diese verfügen über iChat.

Videos sharen

Video-Portale wie Youtube haben sich mittlerweile etabliert, und darauf geht Apple auch an Final Cut Pro 7 ein, gibt es jetzt doch eine Share-Funktion, die es erlaubt, Videos direkt bei Services wie Youtube, Apple TV oder MobileMe bereitzustellen. Beim Upload auf Youtube bin ich aber über das Problem gestolpert, das Final Cut mir die Zeit, die fürs Rendern und den Upload gebraucht wird, nicht korrekt anzeigt, was mitunter etwas nervig sein kann, da ist die Zeitanzeige, die man beim direkten Youtube-Upload erhält, um einiges präziser. Hier könnte man von Seiten Apple noch etwas nacharbeiten.

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Möchte man seine Videos auf Blu-ray ausgeben, so findet sich die entsprechende Funktion auch unter diesem Menüpunkt.

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Fazit

Beim Update auf Final Cut Pro 7 erhält man als Benuzter jede Menge neuer, nützlicher Features, die das Arbeiten mit Apples Schnittsoftware beschleunigen und angenehmer gestalten. Die Marker sind ein wahrer Segen bei der Organisation von größeren Projekten, man behält sehr leicht den Überblick. Das Apple Final Cut um die neuen ProRes-Codecs erweitert fällt ebenso wohlwollend auf, die Aufteilung in ProRes 422 (Proxy), (LT) und 4444 ermöglicht eine projekktbezogene Auswahl, angepasst an die Rechenleistung der Arbeitsumgebung. Die Alpha-Transitions machen auch einiges her und eignen sich hervorragend dazu, vor allem schnell geschnittene Clips aufzuhübschen. Final Cut 7 lief sowohl auf Desktop-Rechner wie auch auf meinem MacBook Pro stabil und ohne Probleme. Mit allen neuen Features sichert sich Final Cut Pro 7 weiterhin die Pole Position in Sachen Videoschnitt auf dem Mac und erhält verdientermaßen unseren Redaktionstipp.

Der folgende kleine Clip zeigt komprimiert einige der neuen Funktionen aus Final Cut 7 wie Smooth Cam, Alpha Transitions oder Farbkorrektur und etwas Audiobearbeitung aus Soundtrack Pro.

Heiko Wallauer