Foto-Workflow mit Bibble, Pixelmator, iPhoto, iPhoto Buddy und Co.

in Apple, Bildbearbeitung, iPhoto by heiko, 1. Januar 2012 - 1 Comment »

Wenn es an das Thema Fotografie und Fotobearbeitung geht, scheint es generell ja nur zwei Wege zu geben, entweder the Apple-Way mit Aperture oder Adobes Paket mit Lightroom, Photoshop und Co, Beide Programme haben bestimmt ihre Daseinsberechtigung, ohne Frage, jedoch gerade Adobes Creative Suite ist doch eher was fürProfis, die täglich damit arbeiten müssen. Ich hals Hobby-Knippser habe mir deshalb einen dritten, individuellen Weg gewählt, wie ich meine Fotos bearbeite und archiviere.

Nun mag sich natürlich der ein oder andere fragen, weshalb ich nicht einfah Aperere verwende, ist dies doch über den App-Store mittlerweile sehr günstig zu beziehen.
Nun, als ich anfing, meinen Workflow zu erarbeiten kostete Aperture noch um die 300 Euro, was mir als Freizeitforograf einfach zu teuer war.
Was aber viel schwerer wog waren die Berichte von anderen Usern, dass sich Aperture auf weitaus besser ausgestatteten Maschinen als meiner sehr träge verhält.
Das wollte ich mir damals auf meinen 2 Ghz-17″iMAc mit 3 GB RAM nun wirklich nicht vorstellen wollen.

Nach intensiver Recherche und Kommunikation mit Applikation System Heidelberg entschloss ich mich, die RAW-Bearbeitung der Fotos aus meiner Olympus PEN Bibble 5 anzuvertrauen.

Bei Bibble 5  handelt es sich um Software zur RAW-Konvertierung, Organisation und Verwaltung.

Bibble zeichnet sich durch seinen rasend schnellen Workflow und ausgezeichnet gute Ergebnisse aus und ist damit weitaus mehr als nur ein Amateur-Tool.

Wobei die Bibble-Leute auch immer recht schnell sind ist die Unterstützung neuer Kamera-Modelle.

Bei Pixelmator war ich schon bei der 1er-Version mit bei, denn dass Konzept gefiel mir, auch wenn der Anfang etwas stolperig war.

Aber das Programm bietet mir alles, was ich zur Bearbeitung von Fotos brauche, ohne den ganzen Photoshop-Ballast.

Alle relevanten Werkzeuge sind mit an Bord, die man zur Bild(nach)bearbeitung braucht, und den auf OS X angepassten Look finde ich einfach sensationell.

Und das beste: Pixelmator lässt sich in iPhoto integrieren, dass heißt Fotos lassen sich direkt aus der/den iPhoto-Libraries öffnen und bearbeiten, Modifikationen werden direkt übernommen.

Denn zum Ordnen und archivieren nutze ich schon seit Urzeiten iPhoto. Kostet nichts oder nicht viel und ist bei jedem neuen Mac mit bei.

Das iPhoto eigentlich nur eine Library verwalten kann umgehe ich mit dem kleinen Programm iPhoto Buddy, welches bei mir vor iPhoto sitzt und mir hilft, über meine iPhoto-Libraries den Überblick zu behalten.

Das kleine Progrämmchen ist Donation Ware, kostet zunächst also nichts. Der Entwickler freut sich aber über jede kleine Spende, und wenn man länger mit iPhoto Buddy ist dies mit Sicherheit auch gerechtfertigt.

Einziger Nachteil in dem iPhoto Buddy/iPhoto- und Pixelmatorverbund: Öffnet man über den iPhoto-Buddy eine neue Library in Iohoto, so greift Pixelmator noch auf die vorhergehende zu und muss händisch einmal geschlossen und wieder geöffnet werden, was aber recht schnell geht.

Trotz diesem Umstand kann ich mit “meinem” Weg eigentlich recht gut leben, hat er sich doch ganz organisch entwickelt.

Bestimmt nicht für jeden was, für mich aber genau richtig.

Heiko