Test: Native Instruments Kontakt 5

in DAW, Musikproduktion, Native Instruments, Test by heiko, 4. März 2012 - 1 Comment »

Nicht erst mit dem aktuellen Release der Version 5 hat sich Kontakt von Native Instruments als Standard in Sachen Software-Sampling etabliert. Grund genug, also mal dem dem Phänomen Kontakt auf den Grund zu gehen, und zu schauen, weshalb in Sachen Sampling kein Weg an Native Instruments vorbei führt.


Schon immer tat man gut daran, sich bei Samplern an den Standards zu orientieren. Früher waren es  die Akais und E-Mus die dominierten, heute ist es Kontakt von Native Instruments. Auch wenn es durchaus den ein oder anderen Mitbewerber gibt, auf Augenhöhe kommen nur die wenigsten Plugins. Bestimmt hängt dies auch damit zusammen, dass Kontakt in regelmäßigen, recht vorhersehbaren Zyklen gepflegt und weiterentwickelt wird, Stillstand bisher ausgeschlossen.

Kontakt gibt es schon seit fast einem Jahrzehnt und hat sich als Industriestandard etabliert, wenn es um Software-Sampler kommt. Neben dem Abspielen von vorgefertigten Sounds gibt Kontakt 5 einem die Möglichkeit, selbst komplexe, sample-basierte virtuelle Instrumente zu erstellen, und anspruchsvolle Performance-Setups mit umfangreichen Modulations-Routings zu bauen, sowie den Zugang zu einer Vielzahl von Sample-Libraries von Native Instruments und von Drittabietern.

Installation und Autorisation

Kontakt 5 wird dabei noch die Ehre zuteil, über 5 DVDs ausgeliefert zu werden, welche die gigantische 43 GB schwere Library fassen.

Entsprechend umfangreich ist auch die Installation, für die man etwas Zeit mitbringen sollte. Auch wenn das meiste automatisiert abläuft, die DVDs  muss man trotzdem noch händisch wechseln. Zum Glück lässt sich der Content auf einer externen Platte installieren, so dass man hier keine Gefahr läuft, sich seine Systemplatte zu befüllen. Darüber hinaus hat man die Wahl, ob und welche Plugin-Formate installieren möchte, zur Auswahl haben wir VST, AU und RTAS. Natürlich lässt sich auch eine Standaloneversion auf die Platte bringen, die sich z.B. im Live-Einsatz ohne Sequenzer oder DAW nutzen lässt.

Die Autorisation erfolgt selbstredend über das NI Service Center. Hier kann man z.B. dann auch gleich schon mal schauen, ob eventuell schon Updates bereitstehen.

Die umfangreiche Factory Library ist thematisch unterteilt, was das finden von Sounds erleichtert, denn nichts ist nerviger, wie wenn man sich in seinen GBs an Sounds mit kryptischen Bezeichnungen verliert.

Ein Sampler wird natürlich durch Sounds zum Leben erweckt. Und wie bereits erwähnt, bietet Kontakt 43 GB an Klängen und Samples.


Die Sounds und Samples sind in folgenden Kategorien organisiert:

  • Synth
  • Urban Beats
  • Vintage
  • World
  • Band
  • Choir
  • Orchestral
Wie gehabt passen sich die Instrumente in Oberfläche und Look der jeweiligen Kategorie an, so dass die Vintage-Instrumente z.B. sich anders darstellen als Instrumente aus der Orchestral-Kategorie.

Was zunächst vielleicht verwirrend klingt kommt doch sehr stimmig und schlüssig rüber.
Die Library ist natürlich eine schöne Sache und das Aushängeschild eines Samplers, die andere Seite der Medaille stellt aber die Sample-Bearbeitung und die Erstellung neuer Klänge dar. Altes oder Alltagsgeräusche zu nehmen und mit den Effekten und Modulationsmöglichkeiten eines Samplers zu bearbeiten, machen diese Kategorie erst zum Instrument. Gemeinhin sagt man ja den Hip Hoppern nach, den Sampler instrumentalisiert zu haben aber schon Depeche Mode und Peter Gabriel leisteten Pionierarbeit auf diesem Gebiet.
Auch wenn es nichts direkt mit Kontakt 5 zu tun hat schauen wir doch mal ins Jahr 1982 zurück.

Auch wenn die Möglichkeiten von Kontakt 5 heute weit über dass hinaus gehen, was so ein Ursampler zu leisten vermochte so hat Kontakt 5 doch wieder Algorithmen implementiert, um den Sampler-Sound der 80er wieder zum Leben zu erwecken.

Dazu passen dann auch die 37 neuen Filter, von denen 9 sich die Adaptive Resonance-Technologie zu nutze machen, um Übersteuerungen durch Pegelspitzen vorzubeugen. Desweiteren haben wir natürlich klassisches Filtermaterial mit an Bord, das von Ladder- und State-Variable-Modellen bis zu modernen Formantfiltern reicht.
Die Ladder-Typen zeichnen sich durch echten Biss aus, sind sie doch Kopien der Filter, die in den ersten Synthesizer verwendet wurden. Die aus der Adaptive Resonance-Abteilung sind vergleichsweise zurückhaltend, aber sie ermöglichen es zum Beispiel, die Resonance-Filter weit reinzudrehen, ohne dass man gleich Ohrbluten bekommt.

Formant-Filter werden verwendet, um die Körper-Resonanzen zu simulieren. Die Parameter sind entsprechend anders als bei herkömmlichen Filtern und heißen wie folgt:
Talk, statt cut, moduliert den Klang vom Bass- bis in den Höhenbereich,
Sharp, statt Resonance, bringt Variation von offen bis geschlossen und scharf klingend.
Hier reicht das Spektrum von mächtig Bass-betont, bis kompakt mit einem Pitch-Peak nach oben.
Mit der Modulation der Filter-Parameter, lassen sich zum Beispiel interessante Talk Box- und Wah Wah-Variationen generieren.

Ein internes 16-Kanal-Bus-System für flexibles Effektmanagement eröffnet die Möglichkeit, innerhalb eines Instruments MIDI-Files in die Script-Programmierung einzubinden.

Kontakt 5 hat vier neue Effekte an Bord (die auch als separate Plug-ins erhältlich sind):

  • den Solid G-EQ Vierbandequalizer
  • den Solid Bus Kompressor
  • den Transient Master zur Bearbeitung der Einschwingphase und des Sustains vornehmlich perkussiver Instrumente
  • den Tape Saturator, der den Bandsättigungseffekt von Analogtapes nachbildet.

Die ersten drei sind Guitar Rig-basierte Effekte.

Der Solid-EQ ist absolut hervorragend,  der Sound ist knackig und druckvoll.

Der Solid-Bus-Kompressor liefert, der Name legt es nahe, den berühmten SSL Bus Kompressor-Sound. Der Band Saturator bringt mit einfachen Mitteln und wenig Parametern Bandsättigungssounds, während der Transient Master sich für die Dynamikbearbeitung von perkussiven Sounds anbietet.

Quizfrage: Woran merkt man, dass man auch keine 16 mehr ist? Spätestens dann, wenn die Synthies, die man als hip aus seiner Teenie-Zeit in Erinnerung hat, in Vintage-Libraries auftauchen. So wie bei mir das DX7 :-)
Womit wir dann auch bei den Retro Machines MK2 wären, die mit der 5er Version quasi über einen Umweg Einzug in die Kontakt-Library halten.
Denn mit der Registrierung von Kontakt 5 erhält man als Bonus die Retro Machines MK2 als kostenlose Zugabe von Native Instruments in Form eines Downloadlinks und einer Seriennummer.
Die Retro Machines-Library ist ca. 3,8 GB schwer und umfasst Sounds von solchen Synthie-Schätzchen wie dem Yamaha DX7, Minimoog, Korg Polysix, Memorymoog oder Roland Jupiter.

Regeln lassen sich die Sounds der Retro Machines über Oszillator, Filtersektion, Amp und LFO. Weiterhin lassen sich via 8 Presets Soundvariationen abrufen, wobei vor allem die Morphingmöglichkeit sehr interessant ist. Hiermit lässt sich stufenlos zwischen den Presets hin und her fahren.
Als Effekte stehen Reverb und Echo zur Verfügung.
Im Performance-Feld lässt sich das Soundmodul auf einen monofonen Solo-Modus umschaltenund auch findet man hier eine Legato-Option, die bei legato gespielten Noten den Attack des Filters unterdrückt.
Herausragend bei den Retro Machines finde ich den Arpeggiator, der gleich im Plugin mitkommt. So lassen sich sehr fix und ohne Umwege bewegende Akkordabläufe kreieren, die sich über die Velocity-Slider und Sound Variation sehr individuell gestalten lassen. Zusätzlich haben wir auch noch einen Chord Modus, mit dem sich auch für Nicht-Keyboarder recht einfach Akkordschichtungen realisieren lassen.
Vielleicht nicht angedacht aber interessant ist auf jeden Fall, mal Arpegiator und Chord-Modus zusammen zu aktivieren.

Soundbeispiele:
Ich glaube es würde jetzt wenig Sinn machen, jedes Instrument aus der Kontakt Factory Library vorzustellen. Hier gibt es mittlerweile ausreichend Quellen und Google hilft da gerne weiter. Statt dessen möchte ich die Retro Machines, einige der neuen Filter und Effekte vorstellen.
Zunächst nehmen wir uns die Retro Machines-Library vor und starten mit einem virtuellen Moogsound, der metallisch strahlt, also viele rechteckige Wellenformanteile beinhaltet.

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Aber auch warm und satt können die Retro Machines Samples.Als Grundlage dient mir hier das Warm Tube Preset.

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Interessant auf jeden Fall auch die Kombination aus Retro Machines und den neuen Filtern.

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Gehen wir mal aus der Moogabteilung in die der Wavetablesynthies.

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Hier ein wahrer Klassiker, ein E-Pianosound a la DX7.

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Hier ebenfalls ein DX7-mäßiger Sound.

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Und nochmal was aus der Abteilung FM-Synhtese.

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Sounds wie man sie aus dem Polysix kennt.

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Und noch mal den Roland Jupiter.

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Hier noch mal der Jupiter mit Filtereffekten.

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Laden wir uns nun einen Percussionloop in den Kontakt-Sampler.

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Dezent kann ja jeder, wir wollen aber sehen, wie die Filter und Effekte von Kontakt zu leisten im Stande sind.

Hier hören wir den Ladder LP1-Filter über dem Loop.

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Im Vergleich hierzu die LP2-Variante des gleichen Filtertyps.

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Hier hören wir den Ladder HP1.

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Gefolgt vom Typ 4.

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LP, HP – Bandpass Typ 2

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Und Bandpass Typ 4.

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Bandpass-Variationen.

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Und ein Ladder Peak-Filter.

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Im Gegensatz dazu der Ladder Notch-Filter.

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Auch schön kommt die Matrix aus 3×2-Filtern.

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Mit dem Formant-Filter lassen sich nette Talkbox-Effekte generieren.

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Extremer noch hier.

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Genug nun der Filter, hier das Saturation Plugin von Kontakt 5.

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Der Transient Master.

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Hier hören wir den Solid Bus Compressor bei der Arbeit.

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Bandsättigung gibt es mit dem Tape Saturator.

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Mit Kontakt 5 lassen sich Samples auch durch Cabinet-Simultionen jagen, hier mal durch eine 4x12er.

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8 KHz Sample Rate gefällig? Mit LoFi kein Problem.

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Aber auch für die Freunde extremer Stereo-Positionen hat Kontakt 5 den passenden Effekt an Bord.

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Das Kontakt 5 Keyzone Mapping und Velocity Switches unterstützt sowie einen Wave Editor implementiert hat, ist eigentlich selbstverständlich und entspricht dem Standard eines modernen Samplers.

Über den Wave Editor lassen sich nochmal Start- und Endpunkte von Samples definieren, Loops slicen und Klänge editieren.

Fazit:
Eines ist seit den guten alten Zeiten der Hardwaresampler immer noch gleich geblieben: Es macht am meisten Sinn, die Produkte zu nutzen, die am Markt etabliert sind. Waren dies früher die Sampler von Akai und E-Mu, so gilt dies heute für Kontakt 5 von Native Instruments.
Dieser Sampler hat einfach alles, was man brauchen kann: Die Werkslibrary liefert einen sehr guten Grundstock an Sounds und wird über die Retro Machines MK 2 sinnvoll erweitert. Im gleichen Atemzug darf man natürlich nicht vergessen, das sich Kontakts Dateiformat mittlerweile als Quasi-Standard etabliert hat und eben nicht nur von Native Intruments Sampler gelesen werden kann.
Mit den Edit-Features, den Effekten, dem Wave Editor und den neuen Filtern lassen sich die Klänge sinnvoll umformen und auf die eigenen Bedürfnisse hin anpassen. Die Scriptfeatures sorgen dafür, dass sich Sounds realistisch spielen lassen, wenn man dies wünscht.
Ich habe mir in der Vergangenheit sehr viele Softwaresampler angesehen, komme aber immer wieder auf Kontakt zurück. Auch wenn die 5er Version vielleicht nicht ein Quantensprung zur Vorgängerversion ist, so macht das auch das Update Sinn, denn die neuen Filter und die Retro Machines 2-Sounds lassen sich sehr gut nutzen und haben einen hohen praktischen Wert. Gerade die DX7-Sounds aus den Retro Machines und die Ladder-Filter finde ich immer wieder in meinen eigenen Tracks, ohne könnte ich schon gar nicht mehr.

Kontakt war ein Tipp, und auch bei Kontakt 5 ändert sich dies nicht. Native Instruments Sampler-Ikone fährt den Redaktionstipp ein.

Heiko

Systemvorraussetzungen (Herstellerangaben):

OS X:
Intel Core Duo
OS X 10.6 oder höher
2 GB RAM
Windows:
Intel Core Duo oder AMD Athlon 64
Windows 7
2 GB RAM
Preis
379 Euro (UVP)
Upgrades ab 99 Euro

One Response to Test: Native Instruments Kontakt 5

  1. Dein Beitrag hat mir geholfen, den Wave-Editor zu finden.

    Danke !