Heiko?

Und was macht er mit Apple????

Mit Apple bin ich seit frühester Kindheit irgendwie verbandelt.

Erste Programmiererfahrung sammelte ich in der Unterstufe auf einem Apple IIe mit Monochrom-Monitor und Doppeldiskettenlaufwerk. Cooles Teil, in chickem Beige gehalten machte der Klotz auch richtig was her. Die überschaubare Anzahl an Games, die es für den Rechner gab (erinnert sich noch jemand an Karateka, den Ur-Vater aller Beat’Em Ups?) sah auf grün/schwarz auch richtig sexy aus.

Für zu Hause reichte es aber “nur” für einen Commodore 64 mit Casettenlaufwerk, welches dann irgendwann, den Computer-Göttern sei’s gedankt, gegen ein 5,25″-Diskettenlaufwerk ersetzt wurde.

Wie viele Musiker landete ich ebenfalls beim Atari ST und so beschränkte sich mein ganz privater Ausflug in die Windows-Welt dann auch auf einen 486er mit Windows 95, der mir zu Anfang als Schreibmaschinenersatz diente. Musik und Sequenzing wurden auf dem Atari erledigt.

Der Atari ST, mit Cubase, war ein Kreativtool, das es mir als Gitarrist und Bassist ermöglichte, endlich Klänge aus diesen ganzen Drum-Machines und Synthies herauszuholen, die ich nur behelfsmäßig spielen konnte.

Mein erster privater Mac sollte dann ein gebrauchter 4400er aus dem lokalen Kleinanzeigenblatt werden, weil mehr mein damals studentisches Budget nicht zuliess.

Zu dieser Zeit arbeitete ich in einem Tonstudio, in dem das Mischpult 56 Kanäle hatte und raumfüllend war und in dem ein System aus analogen Bandmaschinen und digitalen Tascam DA88-Recordern betrieben wurde.

Irgendwann stellte mein Chef mir dann den damals aktuellen G3 b/w mit 350 MHz und ein MOTU 2408 ins Studio mit den Worten: “Mach mal!”

Der G3 wurde dann von mir in den Studioverbund eingepasst, dabei lernte ich viel über Synchronisation von digitalem und analogen Equipment, 0dB(fs) und unterschiedliche Sample-Rates. Die Wordclock wurde zu meinem besten Freund, und ich legte alles an BNC-Kabel. Neue Software wie Logic und Bias Peak wollte erlernt werden und die Möglichkeiten der Audio-Bearbeitung schienen mitunter grenzenlos.

Privat bohrte ich meinen 4400er dann mit einer Sonnett-Karte auf (Apfel)wahnsinnige 300 MHz auf, trotzdem musste er dann einem beigen G3/300 weichen.

Auch meine Ton-Ausbildung und meine Arbeit als Freelancer in diversen Tonstudios war von Apple-Rechnern dominiert, deshalb wäre es müßig, jedes Modell aufzählen zu wollen, mit dem ich in den vergangenen Jahren gearbeitet habe.

Spannend war auf jeden Fall der Umstieg von OS 9.2 auf OS X mit den damit verbundenen Folgen.

Aktuell benutze ich privat ein MacBook Pro 15″, und meinen G5 Desktop habe ich gegen einen iMac ersetzt. Ausschlaggebend für den iMac war, dass ich eh schon länger keine PCI-Karten mehr im Einsatz habe, alles an Peripherie spielt sich auf Firewire- und USB 2.0-Basis ab.

An Software habe ich täglich im Einsatz:

Mein 20GB iPod ist mehr als 3 Jahren ein treuer Begleiter auf Reisen und Tourneen, fast möchte ich schon sagen: “Built Like A Tank!” Der Akku hält heute noch wie am ersten Tag und auch sonst gab es bisher keinen Grund zur Klage.

Das einzig nervige ist, dass ich die 20 GB fast komplett ausgenutzt habe, meine ganze CD-Sammlung aber immer noch nicht drauf passt.

Beruflich bewege ich mich in dem spannenden Feld audio-visuelle Medien und Medientechnik und diverse berufsbedingte Berührungen mit Windows XP und jetzt auch Hasta La Vista konnten mich in meiner Faszination für Apple-Produkte immer nur bestärken.

In Sachen iPhone war ich bisher ein Totalverweigerer, merke aber auch selbst wie der Widerstand gegen Apples Quatschbox langsam bröckelt, eigentlich hängt es momentan eher noch an meinem bestehenden Vertrag.

“Andere” Hobbies habe ich selbstverständlich auch noch:

  • Musik machen steht immer noch ganz oben
  • meine Montainbikes, mit denen ich im Sommer durch die Wälder meiner Umgebung unterwegs bin
  • alternativ werden auch gerne die Laufschuhe angezogen
  • meine Gitarren und Bässe möchte ich auch nicht missen wollen
  • Wenn ich mal vor’m TV hänge, dann bei CSI oder Anthony Bourdain’s “No Reservation”

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