Test: Elgato Turbo.264 HD
in Jürgen, Testberichte von joern, 28. Mai 2009 - 18 Kommentare »
Von Jürgen Drogies
Wer eine moderne Videokamera besitzt, die Aufnahmen im AVCHD-Format speichert, will seine Filme normalerweise auf einen Computer übertragen und dort weiter bearbeiten. Dabei müssen die Daten in ein anderes Format gewandelt werden. Das Ergebnis der Bearbeitung wird dann aus dem Schnittprogramm heraus in einem bestimmten Zielformat gespeichert, das für die weitere Verwendung des Films passend ist. Vom iPhone über YouTube bis zur DVD und BluRay gibt es da eine umfangreiche Palette.

Der Elgato Turbo.264 HD am MacBook Pro
Der Turbo.264 HD ist ein Hardware-Video-Encoder, der jedes gängige Videomaterial in das H.264-Format konvertieren kann und diesen oft zeitraubenden Vorgang erheblich beschleunigt. H.264 ist ein universelles Format, das sich auf iPods, iPhones, dem Apple TV, auf Spielkonsolen, verschiedenen Smartphones und im Web wiedergeben lässt. Sogar HD Video in höchster Auflösung wird von diesem Format unterstützt.
Das Gerät wird mit einer eigenen Software geliefert, es lässt sich aber auch mit Video-Applikationen von Drittherstellern und mit Elgatos Eye TV verwenden. Die Hardware ist in einem USB-Stick eingebaut. Der Stick ist etwas breiter und länger als ein üblicher Speicherstick und wird deshalb mit einem kurzen Adapterkabel geliefert, so passt er an jeden USB-Port.
Wer denkt, der Stick eigne sich nur zur Unterstützung „schwacher“ Rechner wie Mac mini oder das weiße MacBook, hat sich geirrt. Auch schnelle Computer profitieren derart davon, dass sich die Rechenzeiten zumindest halbieren.
Software und Manual zum Stick befinden sich auf einer CD-ROM. Die Installation ist so einfach wie die Bedienung. Man zieht das Programm-Icon von der CD in den Programme-Ordner des Mac. Das Benutzerhandbuch befindet sich im PDF-Format auf der CD. Beim ersten Programmstart hilft ein „Assistent“ bei der Einrichtung, worunter eigentlich nur die Eingabe der Seriennummer zu verstehen ist. Die Elgato-Software installiert automatisch eine QuickTime-Komponente. Diese Erweiterung macht es möglich, den Stick nicht nur mit der mitgelieferten Software zu verwenden, sondern von jedem Programm aus anzusprechen, das mit QuickTime zusammen arbeitet, z. B. iMovie, iDVD, Final Cut Express, Final Cut Pro und andere mehr.
Wer lediglich alle oder einen Teil der in seiner Kamera als Clips gespeicherten Szenen auf den Computer laden, sie zu einem einzigen Film verbinden und aus den Szenen überflüssiges Material herausschneiden will, braucht kein anderes Schnittprogramm, als die mitgelieferte Elgato-Software. Das Programm übernimmt das Importieren der Aufnahmen aus der Kamera und wandelt sie dabei gleichzeitig in das H.264-Format.
Ein Video, das von modernen Digitalkameras im AVCHD-Format gespeichert wird, lässt sich mit der Schaltfläche „Kamera hinzufügen“ auf den Mac übertragen. Die Software blendet die Schaltfläche ein, wenn ein Camcorder angeschlossen oder ein Kamera-Speichermedium aktiviert wurde. AVCHD-Kameras erzeugen von jeder Aufnahme ein abgeschlossenes Video. Deshalb können sich auf dem internen Speicher einer Kamera bis zu 100 Video-Clips befinden.

Die Elgato-Software
Die Bedienoberfläche der Software ist schlicht und übersichtlich, „Apple-like“ könnte man dazu sagen. Das Hauptfenster bietet drei Wege, Videos hinzuzfügen: Über das Menü Ablage, mit Klick auf “+” in der linken unteren Ecke oder per Drag and Drop. Für jeden Eintrag zeigt die Software eine runde Schaltfläche an, die mit einem X markiert ist. Ein Klick darauf entfernt das dazugehörige Video bei Bedarf.
In der oberen rechten Ecke des Hauptfensters befindet sich eine runde Anzeige. Wenn keine Hardware gefunden wurde, zeigt der rote Pfeil auf “off”. Ist die Hardware vorhanden, also der Stick eingesteckt, zeigt er auf „on“. Über die Schaltfläche „i“ lassen sich Informationen über das jeweilige Video aufrufen. Jedes hinzugefügte Video verfügt über eine eigene „Format“-Schaltfläche, mit der jeweils ein eigenes Zielformat ausgewählt werden kann. Mehrere Videos lassen sich verketten, sodass die Konvertierung einen einzigen Film aus ihnen erzeugt. Anwendungen, die Kapitelmarker unterstützen, zeigen die vormals eigenständigen Videos dann als Kapitel an. Die maximale Auflösung der konvertierten Videos ist Full HD (1080p).
Das Format H.264 wird von zahlreichen Playern unterstützt, beispielsweise iPod, iPhone, Apple TV, Sony PlayStation Portable und Sony PlayStation 3.
Um Videos in das passende Format zu bringen, bietet Turbo.264 HD entsprechende
Konvertierungs-Voreinstellungen an: iPod (Standard), iPhone, iPod (Hochauflösung), Apple TV, Sony PSP, YouTube, YouTube HD, HD 720p und HD 1080p.
Auch eigene Formate lassen sich definieren und als Voreinstellung für weitere Projekte speichern.
Einfacher Videoschnitt lässt sich mit der Software praktisch bewerkstelligen. Nicht benötigtes Material kann man aus dem Film herausschneiden. Übergänge (Transitions), wie Überblendungen, Jalousien-Effekt, Linsen-Effekt usw. sind allerdings nicht möglich.
Beim Praxistest wurde das Ausgangsmaterial (Video-TS, bzw. AVCHD) jeweils einmal ohne Hardwarebeschleunigung und einmal mit Unterstützung des Elgato-Sticks konvertiert. Da die Elgato-Hardware immer den Stick benutzt, war für Vergleiche mit/ohne Stick der „Umweg“ über andere Programme nötig.
Um den Stick zu testen, standen mir drei unterschiedliche Apple-Rechner zur Verfügung. Ein MacBook Air mit 1,8 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, ein MacBook Pro mit 2,53 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor und ein Mac Pro mit 2 mal 2,66 GHz Dual Intel Xeon Prozessor. Ich möchte noch bemerken, dass es sich um reine „User-Tests“ handelt und nicht um Messungen in einem speziell ausgestatteten Labor.
Es zeigte sich, dass die Messergebnisse mit dem MacBook Air unzuverlässig und deshalb nicht vergleichbar waren. Je wärmer der Prozessor des MacBook Air wird, desto mehr wird er automatisch in seiner Leistung gedrosselt. Es gab deshalb bei der Berechnung desselben Clips unterschiedliche Ergebnisse, je nachdem wie weit das MacBook Air sich erhitzt hatte. Ich habe es deshalb nach einigen Versuchen (siehe erste Tabelle) aus dem Test heraus genommen. Es ist aber definitiv so, dass auch dieser Computer stark von der Leistung des Elgato-Sticks profitiert.
Die erste Tabelle dokumentiert die Verarbeitung einer DVD. Da DVDs normalerweise kopiergeschützt sind, wurde eine Promo-DVD aus dem Musikbereich ohne Kopierschutz verwendet, auf der Konzertmitschnitte zu sehen sind. Die Spielzeit des Films beträgt 21 Minuten. Der Video-TS Ordner der DVD diente als Ausgangsmaterial für die Konvertierung in H.264, jeweils einmal in der vorgegebenen Größe für Apple TV und einmal für iPhone/iPod Touch. Die entsprechenden Voreinstellungen finden sich in verschiedenen Programmen und lassen deshalb meines Erachtens am besten Vergleiche zu.
Als „Host-Programm“ diente bei diesem ersten Vergleich Roxio Toast Titanium 10, eine Software, die den Stick direkt unterstützt, wenn er angeschlossen ist.

*) Bei der Wiederholung des Vorgangs brauchte das erwärmte MacBook Air 15:25 Minuten und wurde deshalb für weitere Tests nicht mehr verwendet.
Wie die Tabelle zeigt, ging die Konvertierung in das Format Apple TV mit Stick beim MacBook Air etwa fünfmal so schnell, beim MacBook Pro liegt der Zeitgewinn etwas darunter, der Mac Pro rechnete mehr als dreimal so schnell als ohne Stick. Beim iPhone-Format erfogte die Konvertierung bei allen Rechnern mit Stick etwa in der halben Zeit.
Im zweiten Test ging es darum, aus iMovie ’09 einen selbst aufgenommenen Film in das Format Apple TV zu bringen. Ich habe dazu die HD-Auflösung 1280 x 720 Pixel gewählt; der Film dauert 23:15 Minuten und setzt sich aus 85 Kameraaufnahmen zusammen.

iMovie verwendet intern das Video-Format Apple Intermediate, wie z. B. auch Final Cut. Man muss also beim Import des Videomaterials von der Kamera die üblichen Render-Zeiten in Kauf nehmen. Die Funktion „Exportieren“ findet man in iMovie unter dem Menüpunkt „Bereitstellen“. Wählt man „Mit QuickTime exportieren“, erscheint der Elgato Turbo.264 HD in der Auswahl. Nun kann man beim Konvertieren in das Zielformat die Kraft des Sticks einsetzen.
Mit Stick konvertierte das MacBook Pro mehr als zweimal so schnell, der Mac Pro fast genau zweimal so schnell, wie die Tabelle zeigt.

Nachtrag
Auf Anregung unseres Lesers Ludwig hier einige Beispielbilder. Es handelt sich jeweils um einen Ausschnitt aus dem Flugzeugbild (Bild 1) in Vergrößerung, um Unterschiede zu zeigen. Die Bilder stammen alle exakt vom gleichen Frame des Films. Es wurde keinerlei Bildbearbeitung (Kontrast/Schärfe usw.) vorgenommen.

Das ganze Frame im Format 16:9

Der Film wurde für dieses Bild ohne Komprimierung gerendert, die Datei (Spielzeit 23 Minuten) ist 120 GB (!) groß. Die AVCHD-Aufnahme wurde nach Wandlung mit dem Apple Intermediate Codec beim Import durch iMovie gewaltig “aufgeblasen”, so dass sich beim Sichern ohne Kompression so eine gewaltige Datei ergab. Normalerweise macht man so etwas nicht, sondern sichert mit einer gewählten Kompression.

Komprimierung mit Elgato Turbo im Format Apple TV, vorgebene Einstellung. Das Geländer an der Gangway zeigt einen deutlichen “Treppeneffekt”. Die Datei ist nur noch 828 MB groß.

Voreinstellung Full HD mit Elgato Turbo. Die Datei ist 1,53 GB groß. Eine Verschlechterung im Vergleich zu der unkomprimierten Version ist meiner Meinung nach nicht zu sehen.
Alle Voreinstellungen lassen sich beim Sichern mit Elgato turbo.264 HD vom User verändern und als eigene “Presets” speichern. Das gilt sowohl für die Elgato Software, als auch für das Sichern aus anderen Programmen heraus über QuickTime. Bessere Qualität braucht mehr Zeit, aber der relative Zeitvorsprung zum reinen Software-Kodieren bleibt erhalten.
Fazit
Wer schnell ein Video für YouTube fertig stellen will oder einen Clip für iPhone oder iPod erstellen möchte, ist mit dem Elgato Turbo.264 HD sehr gut bedient. Auch die Speicherplatz sparende und hochwertige Konservierung von Kamera-Aufnahmen auf dem Mac im Format H.264 lässt sich selbst bei höchster Auflösung zügig durchführen. Wer aber seine Videos beispielsweise in iMovie oder Final Cut mit Effekten bearbeiten will, muss zunächst die Konvertierung in das Apple-Intermediate-Format in Kauf nehmen, da sonst das Echtzeit-Rendering von Effekten nicht funktioniert. Hier spart man nur am Schluss der Bearbeitung Zeit, wenn das Endergebnis in H.264 ausgegeben wird. Die Leistung des Sticks ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Mac die Konvertierung plötzlich zwei- bis dreimal so schnell bewältigt.
Der Preis ist meiner Meinung nach angemessen, ein vergleichbares Konkurrenzprodukt ist mir nicht bekannt. Der Elgato Turbo.264 HD ist klein, leicht, praktisch und zuverlässig und eine Empfehlung wert!
Jürgen Drogies
Systemvoraussetzungen
- Macintosh Computer mit Intel Core Prozessor
- 512 MB RAM
- integrierter USB 2.0 Port
- Mac OS X v10.5 Leopard (oder neuer)
- QuickTime 7.6 (oder neuer)
„But I’m a PC!“ – „Sorry, wir müssen leider draußen bleiben!“
Preis: ca. 150 Euro


Besteht die Möglichkeit ein paar Ergebnisse (es reichen einzelne Frames) zu posten?
Das der Stick schnell ist ist zwar schön, aber nicht alles. Spannend wäre einmal ein Frame vom Ausgangsmaterial, den gleichen Frame nach der Encodierung mit bester Qualität und noch einmal den gleichen Frame mit einem zwei Pass Encoder wie z.B. Handbrake
Der Vorgänger war in dieser Disziplin nicht so toll. Grade beim Archivieren und Platz sparen kommt es auch auf das Ergebnis an.
Hallo Ludwig,
das ist eine gute Idee. Ich kümmere mich drum, schau mal wieder rein!
Da bedanke ich mich ganz herzlich.
Sehr geehrter Herr Drogies,
vielen Dank für Ihren sehr informativen Artikel. Er beantwortet mir hinsichtlich aktuell zu treffender Entscheidungen schon mal eine Menge Fragen. Um letzte mögliche Missverständnisse zu vermeiden und Ihnen vielleicht noch ein, zwei weitere Tipps abzuluchsen, lege ich meine aktuellen Fragestellungen dennoch einmal dar:
Ich habe mir einen AVCHD-Camcorder gekauft (Canon HF 100), den ich vornehmlich nutze, um Filme für das Internet zu produzieren. Bis dato habe ich die Filme immer in der höchstmöglichen Auflösung aufgenommen (Full HD), diese dann in iMovie (’09) importiert und nach der Bearbeitung (hauptsächlich nur Titel und Übergänge) im Format H.264 mit der Auflösung 1280 x 720 HD ausgegeben.
Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Lästig sind letztlich nur die folgenden zwei – in Ihrem Artikel bereits angeklungenen – Punkte:
Das Konvertieren in AIC beim Import und das Encodieren/Komprimieren in H.264 bei der Ausgabe kosten viel Zeit.
Die iMovie-Ereignisse, also die AIC-Dateien, verschlingen den Speicherplatz förmlich.
Aktuell stelle ich mir daher die Frage, ob und in welcher Reihenfolge ich in die folgenden Ausstattungsergänzungen investiere: einen Video-Encoder wie den Elgato Turbo.264 HD, ein Video-Schnittprogramm, welches möglicherweise ohne das Aufblähen der Dateien für den Schnitt auskommt (FCE4.0HD?), eine externe Festplatte, weitere, möglicherweise nützliche Software wie Roxio Toast 10.
Folgende Ziele sind für mich bei der Entscheidung maßgeblich:
Auch wenn ich vermutlich meist nur einen Teil der aufgenommenen Clips weiterverarbeiten und das Endprodukt auch nur in max. 1280 x 720 HD ausgeben werde, so möchte ich dennoch in vielen Fällen für mögliche künftige Projekte den kompletten Inhalt der Speicherkarte verlustfrei sichern. Da die Speicherkarte nur 16 GB Volumen bietet, dürfte ja eigentlich auch nicht mehr als 16 GB Festplattenspeicherplatz von Nöten sein. Nach der Umwandlung in AIC sind dies aber mindestens fünf mal so viel.
Der Arbeitsumfang für Import, Schnitt & Bearbeitung, Export sowie Archivierung des gesamten Speicherkarteninhaltes sollte natürlich so kurz wie möglich sein. Dies dürfte natürlich vor allem für Arbeitsabläufe zutreffen, bei denen das Rohmaterial für den Schnitt und die Archivierungsdateien das selbe Format und die selbe Auflösung haben. Wenn ich mir Ihre Beispielbilder betrachte könnte die Voreinstellung Full HD des Elgato Turbo vielleicht ein guter Kompromiss sein.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir ein paar kurze Archivierungsratschläge sowie Arbeitsablauf- und Investitionsempfehlungen geben könnten. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Cox Orange
P.S.: Sollten Sie für Arbeitsablauf und Archivierung tatsächlich für die Voreinstellung Full HD des Elgato Turbo plädieren, interessierte mich, ob dieses Format ohne weitere Komprimierung für das Betrachten an einem größeren Bildschirm ausreicht und wie viel Speicherplatz ich dafür ungefähr einkalkulieren muss (wirklich nur 66,5 MB/Min.?).
Hallo Cox Orange,
ich finde schon, dass FULL HD mit Elgato Turbo erstellt, auch an einem großen Bildschirm gut aussieht. Apple TV, digitales Satellitenfernsehen usw. – überall wird auch bei Filmen mit HD-Auflösung Kompression eingesetzt.
Es gibt übrigens inzwischen ein kostenloses Update von Elgato, das man als Besitzer eines Sticks herunter laden kann. Die Ergebnisse werden damit verbessert, die Renderzeiten etwas (unwesentlich) verlängert.
Eine Angabe MB/Min. ist problematisch, da dynamisch gerendert wird. Szenen mit wenig Bewegung lassen sich schneller verarbeiten und ergeben kleinere Dateien.
Mein Arbeitsablauf ist so:
Daten von der Speicherkarte auf Festplatte sichern.
Damit iMovie die Dateien später erkennt, darf man nicht die Ordner einfach rüberkopieren!
Stattdessen mit dem Festplatten Dienstprogramm eine Image-Datei von den Daten der Speicherkarte machen.
Bei der Bearbeitung in iMovie wird automatisch in AIC gewandelt und die Dateien werden riesig. Deshalb lösche ich sie später nach der Bearbeitung – und nach der Ausgabe im Zielformat, natürlich. Die Image-Datei behalte ich als Backup.
Der Stick ist von Nutzen, wenn man die Ausgabe in H264 auf etwa die halbe Zeit reduzieren möchte. Das muss jeder selbst wissen, ob die Zeitersparnis EUR 150,– wert ist. Als ungeduldiger Mensch habe ich ihn mir angeschafft.
Viele Grüße
Jürgen Drogies
Hallo Herr Drogies,
vielen Dank für Ihre Antworten/Ratschläge.
Ihren Arbeitsablauf übernehme ich gerne. Dank der Image-Datei-Lösung kann ich es ja schon beim Kauf einer mittleren Festplatte belassen und den eingesparten Betrag gleich in den Turbo.264 investieren.
Damit der Arbeitsablauf auch klappt, noch folgende Frage(n) zum Erstellen und Aktivieren der Image-Datei:
Als zu sichernden Ordner wähle ich vermutlich den Ober-Ordner mit der Bezeichnung Canon – richtig?
Diesen kann ich scheinbar in den Varianten ‘komprimiert‘ und ‘nur lesen‘ speichern. Wo liegen die Vor- und Nachteile? (Beim Testen habe ich eben lediglich einen minimalen Unterschied in der Dateigröße erkennen können, wobei das Speichern der ‘nur lesen‘-Variante entgegen meiner Erwartung länger gedauert hat.)
Wie kann ich die Image-Datei(en) in iMovie importieren? Muss ich diese zuvor entpacken/umwandeln? Oder müsste dies eigentlich über eine der Import-Optionen aus dem Ablage-Menü funktionieren? (Hat bei mir eben nicht geklappt.)
Wäre klasse, wenn Sie hier noch mal drauf eingehen könnten. Vielen Dank!
Viele Grüße
Cox Orange
Hallo Cox Orange,
bitte auf keinen Fall nur den Ordner, sondern das gesamte Volume – in diesem Fall die Speicherkarte – auswählen! Oben in der Fensterleiste vom Festplatten-Dienstprogramm das Icon “Neues Image” anklicken. Grundeinstellung (komprimiert) belassen.
Wenn Sie das Image später doppelklicken, wird es als “virtuelle Speicherkarte” gemountet und iMovie kann die Daten importieren, als wäre die “physische” Speicherkarte angeschlossen.
Viele Grüße
Jürgen Drogies
Mit reichlich Verspätung: Danke für den Tipp. Funktioniert prima!
Grüße
Cox Orange
Wäre es platzsparender und verlustfrei hinsichtlich der AIC-Dateien, wenn ich die Originalaufnahmen vor dem Importieren in iMovie09 erst durch den Elgato Turbo.264 HD jagen würde?
Nein, der Stick ist nur von Vorteil um mp4-Dateien damit zu erzeugen, er beschleunigt das Codieren in ein komprimiertes Endformat.
I am not satisfied with the picture quality of Turbo.264 HD after compressing my 720p HD recordings of my Panasonic Lumix DC-TZ7. The video loses a lot of details.
Turbo.264 HD also doesn’t do a good job exporting movies from iMovie09 because the result is much darker than the original.
I also made a test by uploading an uncompressed HD movie to YouTube:
After it was compressed by YouTube to a H.264 mp4 file in HD the quality is much better than the compressed file by Turbo.264 HD. The YouTube file was even smaller.
Compressing video almost always changes the result in one way or another. If details are lost, the Elgato software allows to change parameters so you can make your own settings. A higher quality may result in longer times for rendering. If you convert a soundfile to mp3 you also lose quality.
Cheers
Juergen
Visual Hub is outputting better videos compared to Turbo.264 HD with settings for best HD quality.
Ok, but Visual Hub is only software. Turbo.264. HD is hardware and software. The hardware is made for faster rendering. If you don’t care how long it takes you can stay with software only. For me, the stick is a good thing, but I’m not employed at Elgato and I only tell my personal opinion. Anyway – thanks for your postings. Other readers may find it helpful.
Best regards
jrgen (=Jürgen)
Hallo Jürgen,
besten Dank für diesen Artikel. Da ich eine grosse Filmsammlung mit ca. 600 MKV-Dateien besitze und diese in ein AppleTV-konformes Format umwandeln wollte, war der Turbo-Stick interessant für mich. Vor zwei Tagen habe ich ihn mir gekauft und war von der Geschwindigkeit auf meinem MacMini begeistert. Kurz darauf kam aber der Dämpfer: Wie «DeKoe» geschrieben hat, lässt die Bildqualität eines 720p-Filmes sehr zu wünschen übrig – das machen Handbrake oder VisualHub um einiges besser. Gut, ich hätte aber damit leben können, da die Geschwindigkeit des Sticks für mich eine noch höhere Priorität gehabt hätte als die Bildqualität. Doch dann kam das K.O.-Kriterium: Bild und Ton waren bei 8 von 10 gerenderten Filmen nicht mehr synchron! Das ist natürlich eine Katastrophe und wie ich im amerikanischen Elgato-Forum gelesen habe auch ein bekanntes Problem.
Jedenfalls ging der Stick heute wieder zurück – in Zukunft werde ich bei meiner alten Lösung mit VisualHub bleiben. Auch wenn ich nun von der Geschwindigkeit des Elgato-Sticks nur noch träumen kann…
Grüsse aus Zürich
Christian
@Christian:
Hallo Christian, ich habe nur kurze Filme zum Testen benutzt, da trat das Synchron-Problem nicht auf. Hattest du eigentlich die neuesten Updates herunter geladen? Auf der mitgelieferten CD ist nicht immer die neueste Software drauf, das ist leider bei vielen Produkten so.
Grüße aus Bremen
Jürgen
Ja hab ich. Das Problem scheint elgato bekannt zu sein, sie waren aber bis jetzt nicht fähig etwas dagegen zu unternehmen. Leider.