Test: FRITZ!Box Fon WLAN 7270

in Hardware, Testberichte von joern, 25. November 2009 - 28 Kommentare »

Irgendwie cool, was man heute alles in einer Box kaufen kann. In – an Digitalzeitalter gemessenen Maßstäben – grauer Vorzeit benötigte man für einen DSL-Anschluss für mehrere Computer und ISDN-Telefonie (gefühlt) unzählige Geräte – etwa einen Router und eine externe ISDN-Box. Ich habe z. B. lange Zeit eine Eumex 504 benutzt … AVM hat sich das alles offenbar genau angesehen und daraus – beinahe – ein einziges Gerät gemacht.

Als militanter Kabelhasser war ich der FRITZ!Box Fon WLAN 7270 natürlich schon im Vorfeld äußerst gewogen, konnte ich mit ihr doch endlich meine „olle Eumex“ und meinen uralten Zyxel-Router (Prestige 304) entsorgen.

Als der Paketservice die AVM-Sendung dann anlieferte, war ich sehr gespannt, ob ich in der Lage wäre, meinen Internetzugang und unsere drei DECT-Telefone wieder an den Start zu bringen. So viel Vorweg: Das ging noch deutlich einfacher als ich erwartet hätte. AVM liefert eine sehr schöne Anleitung im Landkartenformat mit, die genau zeigt, wie man was verbinden muss. Zudem bieten die Berliner auf ihrer Webseite eine gut gemachte „FRITZ! Clips“-Seite, über die man per Video noch mehr über die Möglichkeiten der FRITZ!Boxen erfährt.

Hat man alle Geräte miteinander verbunden, ruft man die FRITZ!Box-Konfigurationsoberlfäche im Browser seiner Wahl auf und wählt den passenden Assistenten aus.

Es gibt einen Assistenten, der bei der Einrichtung des Internetzugangs hilft – und einen Assistenten, der für die Einrichtung der DECT-Telefone bereit steht. Beide sind so einfach zu bedienen, dass es mir aus dem Stand gelungen ist, alles fertig einzurichten. Als Apple-User hat man keine zusätzliche Software zu installieren. Wenn etwas einzustellen ist, tut man das immer per Browser über die Konfigurationsoberfläche. Hier habe ich z. B. mein Funknetzwerk so konfiguriert, dass es für jeden unsichtbar ist. Ein virtueller Einbrecher müsste also nicht nur wissen, dass da ein Netzwerk ist – er müsste auch noch den Namen des WLANs und das Passwort dazu kennen.

Was all diese Geräte angeht, die hier noch auf dem Boden liegen … Es wäre fantastisch, wenn AVM – sollte das möglich sein – irgendwann auch noch eine NTBA und einen Splitter in seine FRITZ!Boxen integrieren würde – zumindest in einige, damit man noch weniger Geräte und noch weniger Kabel „herumfliegen“ hat.

Anschlüsse

An der Rückseite bietet die FRITZ!Box Fon WLAN 7220 einen USB-Anschluss, an den ich meinen Laserdrucker angehängt habe. Der ließ sich dann ganz einfach über den Drucken&Faxen-Dialog in den Systemeinstellungen einrichten. So soll es sein.

Fazit

Ich bin maximal begeistert. Die Einrichtung von Internet und Telefon ist so einfach, dass sie niemanden vor Probleme stellen wird. So gesehen passt die kleine, rote AVM-Box ganz ausgezeichnet in eine Apple-Umgebung. Schön auch, dass man sich hier elegant externe Geräte wie ISDN-Box und Router sparen kann.

Jörn