Test: Macbook Pro 13″ Mid 2009
in Apples mobile Computer, Meinung, Test by karlimann, 7. Juli 2009 - 6 Comments »
Am Freitag letzter Woche wurde es auf die Arbeit geliefert. Ich konnte es kaum abwarten bis ich endlich zuhause ankam. Das Auspacken war gleich erledigt, der Start-Gong tönte vertraut. Das 13er Macbook Pro hat in meinen Augen die ideale Größe für ein portables Notebook. Es ist relativ klein und handlich, hat trotzdem noch eine normale Tastatur, was mich an den ganzen Netbooks sehr stört. Und soviel mehr muß man daran auch nicht schleppen. Die Neuerungen in der aktuellen Serie haben mich dann vollends überzeugt.
Aber auch hier hat Apple im Lieferumfang wieder gespart. Es liegt kein Display-Adapter bei und auch die Fernbedienung sucht man vergeblich. Aber da habe ich noch eine und wirklich genutzt hatte ich die nie.
Das kleinste Macbook Pro hat im Vergleich zum Vorgänger, der den Namenszusatz “Pro” noch nicht hatte, einige Verbesserungen mit auf den Weg bekommen. Seitlich hat das Book wieder einen Firewire-Anschluß, sogar FW800. Anscheinend hört Apple doch noch auf die Kunden. Dann findet sich doch tatsächlich ein SD-Karten Slot an der Seite. Meine 16GB SDHC Karte aus der DSLR wurden problemlos erkannt, sogar ein schönes Icon hat Apple dem Reader spendiert. Eine Installation von OS X auf der SD-Karte werde ich am Wochenende probieren und meine Erfahrungen hier mitteilen.
Eine andere Neuheit ist der fest verbaute Akku mit Spitzenlaufzeiten von bis zu 7h. Ich kann das nicht bestätigen, da ich kaum am Stück so lange vor dem Rechner sitze, aber der Akku hält wirklich ewig. Von meinem alten Book bin ich das nicht gewohnt. Dass der Akku fest verbaut ist, stört mich nicht weiter. Ich hatte nie einen Ersatz-Akku zum wechseln dabei.
Einige andere Dinge möchte ich nur im Schnelldurchlauf durchgehen. Die Tastaturbeleuchtung ist schick, und das schon beim kleinsten Modell. Auf der Tastatur tippt es sich angenehm, ich finde besser wie auf meinem alten Macbook Pro (1st. Gen.). Die Temperatur der Unterseite ist weitaus niedriger wie bei meinem Macbook Pro. Das war nach längerer Nutzung sehr heiß geworden, manchmal hatte ich sogar Angst um die Bauteile. Ich suchte mir daraufhin ein Tool zur Lüftersteuerung und hab manuell die Lüfter aktiviert. Aber das gehört jetzt ebenso der Vergangenheit an.
Achja, der PCIe-Slot ist weggefallen. Die Macbook-Reihe hatte den eh noch nicht, aber in den Pro Modellen war der Standard. Jetzt ist er aber nur noch im großen 17″ Macbook Pro zu finden. Für mich nicht tragisch, da ich diese noch nie benutzt hatte. Das Display wurde angeblich auch verbessert, der Farbraum wurde erweitert. Und tatsächlich, die Bilder sehen absolut brilliant am Monitor aus. Aber damit lassen sich die Bilder natürlich nicht so gut bearbeiten, das mache ich immer noch am Heimrechner. Aber zum Sichten der Bilder unterwegs ist das Gerät ideal. Die ganze Verarbeitung ist in meinen Augen über jeden Zweifel erhaben. Die Unibody-Geräte wirken sehr edel und hochwertig. Das Trackpad wurde schon bei vorherigen Tests bei Apfelwahn gut beschrieben und daran hat sich nichts geändert. Nach kurzer Eingewöhungszeit lässt sich damit sehr schnell und sicher arbeiten.
Das Gerät bestellte ich bei einem bekannten Versandhaus aus Dresden. Die Abwicklung war wie immer einwandfrei und das Gerät wurde sehr schnell geliefert.

Fazit:
Auch hier kann ich nicht anders und muß wieder die Höchstnote vergeben. Für mich gibt es keinen Kritikpunkt an den neuen Macbook Pros. Apple hat hier wirklich die Hausaufgaben gut gemacht. Das kleinste Macbook Pro ist schick, sehr schnell, ausbaufähig auf 8GB RAM. Die verbaut Festplatte ist kaum zu hören und ist ausreichend schnell. Ein ideales Gerät für meine Zwecke. Und ich erwische mich in den letzten Tagen immer häufiger, dass ich daheim den großen Rechner gar nicht mehr anschalte. Etwas schade ist es, dass Apple es nicht mal mehr für nötig hält, einen Display-Adapter beizulegen. So lässt sich das Gerät gar nicht an einem externen Monitor betreiben, nein man muß erst noch einen Adapter für 30EUR kaufen. Aber das trübt kaum meine Freude an dem Gerät.



Hört sich prima an. Es ist nicht so, dass ich an meinem 13er MacBook etwas vermisse, aber die Mehrausstattung liest sich toll. Wenn ich ein neues Gerät kaufen müsste, wäre DAS derzeit meine erste Wahl. 13 Zoll finde ich zum portablen Arbeiten, was mein persönliches Einsatzspektrum betrifft, ideal.
Gruß Frank
Zustimmung! 13″ sind unterwegs ideal! Das Teil ist handlich, lässt sich gut transportieren und das Display ist trotzdem noch so groß, dass man gut damit arbeiten kann. Seit ich das 13″ einsetze, bin ich skeptisch, ob ein Apple netbook noch Sinn machen würde …
Glückwunsch zu deinen neuen Equipment!
Jörn
Die neuen Tegra-Netbooks auf Android-Basis haben eine Akkulaufzeit von 15-20h, Jörn.
Und das waren nur die Prototypes die unlängst auf der Computex vorgestellt wurden. Wenn sie auf den Markt kommen, werden sie rund 200 Euro kosten. Apple kann da gar nicht mehr einsteigen.
http://www.youtube.com/watch?v=AXinHWiat2s
Der Tegra soll auch in MIDs verbaut werden und gewiss auch in Smartphones. Das wird noch sehr spannend die nächsten Jahre.
@Sascha,
diese Tegra-Netbooks scheinen ja der Hammer zu sein! Wer unterwegs nur Mails abrufen, im Web surfen und vielleicht noch texte schreiben können will, ist hier wohl super bedient. Filme gucken und Musik hören kann er außerdem. Und das für den Preis. Da kommt man schon ins Grübeln!
Jörn
hey gratuliere zu deinem neuen Teil. Falls dir die Farbe aber auf Dauer zu langweilig wird, habe ich im smartshoppingblog eine coole Läsung gefunden. Man kann sich eine Folie für den MAC kaufen, mit tollen Motiven. Und schon hat er ein ganz neues Design
http://www.smartshoppingblog.de/3249_coole-motive-fuer-den-mac/
Schaut mal hier. Was denkt ihr
Ich freue mich schon auf das neue Macbook Pro und ich werde es mir dann gleich kaufen. Mein älteres Apple Notebook hat schon einen ziemlich schwachen Akku.Beim neuen Macbook Pro soll der Akku viel länger halten als bei den vorherigen Modellen.