Test: Steinberg HALion Symphonic Orchestra
in Software von Holger, 22. Februar 2010 - Keine Kommentare »
Gute Orchester Libraries sind meistens sündhaft teuer oder in der Anzahl der Instrumente limitiert. Mit dem HALion Symphonic Orchestra ist Steinberg mit einem Produkt in diesem Marktsegment vertreten, das einen professionellen Anspruch erhebt und preislich dennoch ein gutes Stück von den Mitbewerbern der Profiklasse entfernt ist. Grund genug, sich dieses Paket genauer anzusehen.

Installation
HSO beansprucht in der 24-bit Vollinstallation laut Hersteller 27 GB. Der Libraryordner kann auf eine beliebigen, auch externen Festplatte geschrieben werden. Er umfasst (incl. der 16-bit-Samples) 23,77 GB. Die Installation der 4 DVDs benötigt ihre Zeit: Auf einem halbwegs aktuellen Rechner vergehen zwischen 60 und 90 Minuten. Zur Autorisierung benötigt man einen USB – eLicenser bzw. einen Steinberg-Key; ein vorhandener Cubase-Dongle reicht aus.
Allerdings überschreibt HSO bei der Installation die vorhandene Lizenzkontroll-Software unter Umständen mit einer älteren Version. Nach dem Autorisieren sollte man das Center wieder updaten (im Zweifelsfalle nach dem Download über die Syncrosoft-Webpage). Die Installation wird im beiliegenden gedruckten Handbuch (auch in deutscher Sprache) ausführlich erläutert. Apropos Handbuch: Die wenigsten Hersteller von Software leisten sich heutzutage noch diesen Luxus. Das vorliegende Exemplar ist vorbildlich.
