Ich & mein MacBook 13” Aluminium
in Apples mobile Computer by sven, 24. Dezember 2008 - 6 Comments »
Mittlerweile ist es fast acht Wochen her, dass der nette Mann von UPS das Paket mit dem neuen MacBook bei mir abgeliefert hat. Seitdem habe ich jede Menge mit dem “Kleinen” gearbeitet, Zeit also, nach genau 50 Tagen ein Zwischenfazit zu ziehen.
Viele Probleme musste ich mit dem MacBook noch nicht wirklich durchschreiten, insgesamt läuft das Gerät und macht das, was es tun sollte: arbeiten. Im Vergleich zu meinem iMac 24” mit 2,4Ghz und 500er Platte lassen sich keine wirklich auffälligen Gerschwindigkeitsunterschiede feststellen, mit beiden Geräten ist ein passables Arbeiten möglich.
Was mir an positiven und negativen Punkten aufgefallen ist möchte ich kurz zusammenfassen.
PRO
Als äußerst positiv sehe ich die Verarbeitung des MacBook an. Nichts knarzt, nichts wackelt, keine schiefen Tasten das Gerät macht einen überaus positiven Eindruck. Das Glossy-Display ist der Knaller, ich habe überhaupt keine Probleme mit Spiegelungen bzw. fallen sie beim Arbeiten nicht wirklich auf, nicht am Schreibtisch, nicht in der Schule in verschiedenen, hellen Räumen und auch nicht, testweise jedenfalls, draussen auf dem Balkon.
Das Trackpad ist ein weiterer Punkt, der mich begeistert, es lässt den Cursor sehr genau steuern, Klick und Doppelklick sind einfach zu handhaben, die rechte Maustaste ist (zumindestens für ehemalige Windows-Leute) eine Hilfe, die 2- bzw. 3-Finger-Funktionen sind nützlich. Zum Arbeiten bei einem Laptop gehört natürlich eine ausreichende Akkuleistung mit dazu, nach vollendeter Ladung schafft mein MacBook bei halber Bildschirmbeleuchtung knapp 5 Stunden, sehr schön! Das Netzteil bleibt somit an einem “normalen” Arbeitstag zumeist zu Hause.
Was gar nicht auffällt: der Lüfter! Egal in welcher Arbeitslage, ich bekomme das Teil einfach nicht dazu, mal tüchtig zu “blasen”. Der Lüfter verrichtet in Ruhe seine Arbeit und ist nur zu hören, wenn es aus der Umgebung keine weiteren Geräusche gibt,
Dank Time-Machine war der Umzug von meinem iMac zum MacBook innerhalb von knapp zwei Stunden erledigt, wohlgemerkt zwei Stunden Arbeit der beiden Rechner, ich habe mich daran nur anfangs beteiligt, der Rest funktionierte automatisch. Wer das mit einem Windows-Rechner schafft meldet sich bitte bei mir…
Zu guter Letzt: ich möchte niiiiiiiiieeeee wieder einen Laptop vor der Nutzung minutenlang hochfahren lassen müssen. Display aufgeklappt und fünf Sekunden später losgearbeitet, umgekehrt funktioniert das beim Ausschalten. Und das nur auf Kosten der Akkuleistung, die aber kaum durch diese Art des Ruhezustands nachlässt.

CONTRA
Da ich vor dem MacBook mit einem in die Jahre gekommenen FujitsuSiemens mit Windows XP gearbeitet habe und ich in punkto Verarbeitungsqualität und Bedienkomfort nicht wirklich mit Positivem überschüttet worden bin sind vielleicht meine Anforderungen an einen tragbaren Rechner etwas gesunken. Glaube ich aber nicht! Es liegt eher an den wenigen Kritikpunkten, die das MacBook bietet.
Dies wäre zum einen der etwas kompliziertere Anschluss an einen externen Bildschirm, für mein Einsatzgebiet hauptsächlich Beamer. Das Adapterkabel macht durchaus einen leicht umständlichen Eindruck, ganz einfach weil man es mitnehmen muss und es nicht in mein Hardcase passt.
EIne Behauptung ohne wirkliche Belege: die Anzeige für die Akkulaufzeit ist nicht immer korrekt. Ich habe mehrmals festgestellt, dass die angezeigte Zeit nicht mit der wirklichen Restlaufzeit übereinstimmt. Nach drei Wochen habe ich den Akku des MacBook frisch geladen gehabt, angezeigt wurden mir aber nur gut zwei Stunden Laufzeit. Nach einem Neustart des Systems war dieser Fehler aber behoben. Das Problem trat bisher ein weitere Mal auf, das war es dann auch schon.
Was mich zurzeit noch beschäftigt ist das Problem mit dem AirPort nach dem Update auf 10.5.6, ich habe weiterhin Probleme, dass die Internetverbindung grundlos abbricht, dank open DNS habe ich das Problem aber wieder in den Griff bekommen, ohne open DNS funtkioniert es aber weiterhin nicht optimal.

FAZIT
Egal, ob mich Freunde oder Bekannte fragen, ich würde mittlerweile JEDEM raten, von der Windows-Dose auf ein Mac-System umzusteigen, egal ob Heimanwender oder Semiprofessional, die Vorteile liegen auf der Hand und wurden in meinem Blog mehrfach genannt.
Bezogen auf das MacBook: eine sehr klare Kaufempfehlung mit wenigen, in meinen Augen zu vernachlässigenden geringfügigen Nachteilen, die sich im Alltag aber nicht wirklich bemerkbar machen. Mein fünfter tragbarer Rechner erfüllt endlich die Anforderungen, die ich an ein solches System stelle. Danke, Apple!

Hallo Sven,
danke für Deine tollen MacBook Berichte! Nachdem ich Deine Berichte gelesen hab, verspüre ich irgendwie einen Drang in mir, der mich zwingt, jetzt sofort ein neues MacBook zu kaufen ; )
Ich hab immer noch so ein altes weisses von Ende 2006. Das röhrt dann immer richtig, wenn ich Photoshop oder Aperture benutze. (Besonders nachdem ich beim Öffnen aus versehen den Lüfter beschädigt habe…) Und die beiden Programme stürzen immer regelmässig ab. Aber Aperture ist ja so nett und sichert meine Arbeitskopien bevor es sich verabschiedet ; )
Ich glaub, ich kauf mir dann aber doch ein MacBook Pro, weil das einen Desktop ersetzen muss. Bei so einem kleinen 13,3 Zöller werde ich ja noch wahnsinnig, besonders bei Photoshop oder InDesign. Und sogar bei Keynote werd ich manchmal ungeduldig. ; )
Aber sollte ich warten?
Ich hätte natürlich schon gerne Blu-Ray, USB 3.0.
Und vielleicht ist Apple so nett und spendiert den MacBooks (Pro) einen Intel Core i7 Mobile.
Gruss,
Ben
Hast du dich schonmal elektrisiert? Einem Freund von mir passiert das angeblich mit dem neuen Macbook andauernd.
Also, ich hab die MacBooks schon öfter im Apple Store angesehen und auch angefasst. Bei mir entlädt sich gar nichts.
Hi, ich habe jetzt endlich das neue MacBook! Das Teil ist echt der Hammer. Macht super viel Spaß damit zu arbeiten. Und natürlich ausgestattet mit dem super passgenauem Crumpler siehts super schick aus! Ich kann jedem der etwas praktisches für die Arbeit oder das Studium braucht, diesen “kleinen” aber extrem schnellen Lappi nur empfehlen!