iMacs in der Schule – Einrichtung

in Apples Desktop-Computer by sven, 17. Oktober 2009 - 24 Comments »

Zu Beginn der Woche war es soweit: nach langer Planung wurden endlich die siebzehn iMacs geliefert, die ab sofort zusammen mit einem Mac Pro unseren Medienraum bestücken. Die Woche stand im Zeichen der Einrichtung mit kleineren Problemen, die langsam weniger werden. Ein erster Bericht.

Bisher haben wir bei uns an der Schule mit mehreren Jahren alten Windows-Rechnern gearbeitet, die Röhrenmonitore versperrten den Arbeitsplatz, die Geräte wurden in letzter Zeit immer unzuverlässiger. Nach einer ausführlichen Planungs- und Begutachtungsphase, in der Vor- und Nachteile von möglichen Systemen besprochen wurden, hatten wir uns vor den Sommerferien entschieden, auf Apple zu setzen. Die genauen Daten zu den einzelnen Rechnern habe ich bereits in einem früheren Posting bei Apfelwahn erwähnt.

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Der Medienraum in der alten Ausstattung.

Es ist schon für einen Apple-Begeisterten ein Happening, wenn vor einem 17 Kartons stehen, die allesamt ausgepackt und eingerichtet werden müssen. 17x den Karton öffnen, 17x einen frischen iMac aus dem Karton ziehen, 17x drei Folien vom iMac abziehen, 17x drei Stecker stecken. Sinnvollerweise wurden wir bei der Einrichtung des Servers und der nachfolgenden Integration der Rechner von einem Systemtechniker unterstützt (an dieser Stelle sei Nachahmern zu empfehlen: nur mit geeignetem Fachpersonal, wir wären hemmungslos gescheitert!). Da wir parallel noch mit Windows arbeiten gab es bei der Einrichtung das eine oder andere kleine Problem, welche wir aber mittlerweile im Griff haben, nach einer weiteren Woche Fleißarbeit mit Einrichten & Co. sollte das System komplett laufen.

iMac2-1Der Medienraum in der neuen Ausstattung mit den iMacs.

Der Server ist so eingerichtet, dass er als Benutzer- bzw. Datenserver arbeitet. Die Lehrer und Schüler melden sich an den einzelnen iMacs mit einem Benutzernamen am Server an und haben danach Zugriff auf ihre eigenen Daten, die sie auf dem Server zentral speichern können. die Programme liegen lokal auf den iMacs, der Server sorgt dafür, dass die einzelnen Benutzerkonten gleich aussehen, so dass ein gemeinsames Arbeiten möglich ist (u.a. Programme im Dock, Hintergrund, Einrichten von Druckkontingenten,…). Die Zugriffsrechte für die Schüler sind beschränkt und bis ins kleinste Detail einstellbar, so dass Systemveränderungen nicht möglich sind. Parallel zu Snow Leopard ist Windows XP nutzbar, hier erleichert das Tool Windows Steady State die Verwaltung, da durch dieses Programm unter Windows ebenfalls keine systemrelevanten Änderungen durch die Benutzer möglich sind.

Die Wartung des Systems erfolgt später über den Apple Remote Desktop, so dass Programminstallationen oder -updates zügig eingespielt werden können. Die Daten werden durch Spiegelungen doppelt gesichert, eine Sicherung des Servers übernimmt Time Machine. Der Apple Remote Desktop sorgt zusätzlich dafür, dass die einzelnen Benutzerkonten überwachbar sind, so dass zu jeder Zeit ein Eingreifen möglich ist.

Erstes Fazit: obwohl die Anlage noch nicht komplett läuft habe ich während der Einrichtungsphase festgestellt, dass nicht immer alles so einfach läuft, wie man es sonst bei Apple gewohnt ist, ein Server denkt halt immer noch etwas anders. Wenn das System aber läuft, wird die Pflege eines solchen Systems mehr als erleichtert und dem Benutzer steht ein weiteres Betriebssystem zur Verfügung, welches viele neue Möglichkeiten bietet und hier seine Apple-typischen Stärken ausleben kann.

Natürlich werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten.