Kennt das jemand? Gerade eben habe ich eine Mail aus dem Junk-Ordner in den Posteingang verschoben, ohne sie davor als “Kein Junk” zu markieren. Dies führt dazu, dass die Mail einfach so im Nirwana verschwindet. Sie ist einfach weg. Nicht mehr aufzufinden. Ist das das normale Verhalten, oder habe ich irgendeine komische Einstellung?
MacBook Pro zu verkaufen!
Wer meinen SSD-Artikel aufmerksam gelesen hat, dem wird es nicht entgangen sein, in den XBench-Benchmarks stand folgendes Systemkürzel drin:
Model MacBookPro5,3Yes, ich habe es getan. Das ist in der Tat das neue MacBook Pro 15″ Unibody. Als his steveness uns das geliebte Gerät auch wieder in matt gab, war die Kaufentscheidung schon deutlich näher gerückt. Als die Schweizer Unis dann noch via Neptun-Edu-Store 18% Rabatt gaben, und zudem Snow Leopard gleich inklusive war, war es endgültig um mich geschehen. Auch wenn das alte MBP all meine Anforderungen *eigentlich* noch erfüllt hätte – günstiger würde ich so schnell ein solches Update nicht kriegen können. Und das Unibody-Design erschien mir seit seinem Erscheinen nach anfänglichem Schönreden des Powerbook-Designs doch auch immer attraktiver. Sogar mit der neuen Tastatur habe ich mich jetzt angefreundet und weine der alten keine Träne mehr nach. Einzig stört mich, dass je nach Lichteinfall auf den schwarzen Tasten doch eher mal Fingerabdrücke zu sehen sind…
Tja, und jetzt steht hier noch ein MacBook Pro, gekauft im April 2008. Das 2.4 GHz Gerät mit 4 GB RAM und 200GB Festplatte. Ein perfektes Arbeitstier, bestens gepflegt und erhalten, mit Restgarantie von Mactrade.de bis April 2011! Bevor ich es bei ebay an irgendeinen Spinner verramsche, möchte ich es hiermit hier anbieten. Ich denke es könnte gerade auch für Mac-Einsteiger interessant sein. Für (VHB) 1000,- € könnte man zum Preis eines aktuellen MacBooks 13″ (die “Spielzeugklasse”…) gleich ins Luxussegment einsteigen. Dank Restgarantie auch nicht mit irgendwelchen Risiken verbunden. Interessenten bitte per Kommentar oder bei thomas(dot)sturm(at)mymail(dot)ch melden!
Von Apple und anderen Äpfeln
Leicht amüsiert nehme ich gerade zur Kenntnis, dass Apple in Australien eine Klage gegen Woolworth eingereicht hat, deren Logo dem von Apple verdächtig ähnlich sehen soll. Ich überlasse es euch selbst, über diese Ähnlichkeit zu urteilen. Wo ich jedoch sicher bin: noch kein Apple-Markenstratege war jemals im Schweizer Kanton Thurgau …
Leute, kauft euch ne SSD!!!
Es ist wirklich unglaublich. Gerade habe ich einen Versuch mit einer Kingston SSDnow 64GB hinter mir. Wohlgemerkt, das ist die billigste von Kingston, auch keine umgelabelte Intel, wie die anderen Serien. Und dennoch haut es einem förmlich vom Hocker. Ich wusste ja, wie gigantisch es sein muss, ich hatte schon genug Youtube-Videos von rasenden Bootvorgängen und ähnlichem gesehen. Aber es selbst zu erleben ist nochmal etwas völlig anderes.
Eigentlich sollte ich ja eine aus der Performance-Serie zum Test bekommen, das hat nun leider offenbar nicht geklappt, wie auch noch anderes, weshalb dies nun eher ein “informeller Kurztest” wird und kein offizieller Apfelwahn-Test. Aber es ist so beeindruckend, dass ich hier nun ohne weitere Umschweife mal zu ein paar Benchmarks komme.
Hier die Kingston SSDnow:
Results 215.05System Info
Xbench Version 1.3
System Version 10.6.1 (10B504)
Physical RAM 4096 MB
Model MacBookPro5,3
Drive Type Kingston SSDNow 64GB
Disk Test 215.05
Sequential 174.58
Uncached Write 200.96 123.38 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 219.35 124.11 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 94.37 27.62 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 359.68 180.77 MB/sec [256K blocks]
Random 279.94
Uncached Write 123.70 13.10 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 266.12 85.19 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 1569.62 11.12 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 552.58 102.54 MB/sec [256K blocks]
Und zum Vergleich hier die Toshiba-Platte die Apple verbaut:
Results 41.94System Info
Xbench Version 1.3
System Version 10.6.1 (10B504)
Physical RAM 4096 MB
Model MacBookPro5,3
Drive Type TOSHIBA MK3255GSXF
Disk Test 41.94
Sequential 80.23
Uncached Write 85.02 52.20 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 76.31 43.18 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 68.80 20.13 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 95.63 48.06 MB/sec [256K blocks]
Random 28.39
Uncached Write 10.17 1.08 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 62.67 20.06 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 60.41 0.43 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 99.88 18.53 MB/sec [256K blocks]
Wie man sieht schwanken die Ergebnisse zwischen doppelter Geschwindigkeit und 26-facher Geschwindigkeit. In diesem Bereich bewegt sich tatsächlich auch der gefühlte Geschwindigkeitszuwachs. Alles ist einfach mehr oder weniger sofort da. Und wenn ich sofort sage, meine ich nicht Klick…….okee….ah, da ist es. Sondern Klick-da! Fantastisch. Vergesst einfach Prozessoren. Vergesst (zumindest im Zeitalter von Standard-4GB) auch das RAM. Es sind die Festplatten, die die (gefühlte) Geschwindigkeit machen. Und für manchen mag es pervers klingen, für vergleichsweise wenige Gigabytes ohne mit der Wimper zu zucken mehrere Hundert Euro hinzulegen. Aber das ist es nicht. Die allermeisten von uns werden für wesentlich weniger Performancezuwachs schon wesentlich mehr ausgegeben haben. Aber das ist ja in Ordnung, man hat dann ja eine Hammer-Gigahertz-Zahl da stehen. Vergesst Prozessoren, nochmal. Kauft euch ne SSD!
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich meinen ursprünglichen Plan verfolgen soll, eine kleine SSD mit einer grossen Festplatte anstelle des Superdrives zu kombinieren, oder ob ich gleich aufs Ganze gehen soll (nach dem nächsten grösseren Preisrutsch, z.B. Anfang 2010)…
Minimalismus-Overkill
Wir alle lieben ja den Mac, weil er eine gewisse minimalistische Eleganz ausstrahlt. Das System ist hübsch und klar, nirgendwo mit Schaltflächen und Sprechblasen überladen. Mit der Zeit sammelt sich aber vielleicht doch die eine oder andere Software auf der Platte, die man eigentlich gar nicht benötigt. So verzögern sich schlimmstenfalls Startzeiten oder manches wird unnötig verkompliziert. An diesem Punkt sah ich mich vor einiger Zeit auch angekommen und ich fand, es wäre mal an der Zeit, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Beispielhaft sie hier nur mal die Applikation “Fresh” genannt (wer es nicht kennt, damit hat man auf hübsche Art und Weise die zuletzt geänderten Dateien schnell im Zugriff), von der ich anfangs total begeistert war. Der Prüfstand ergab dann irgendwann, dass ich sie doch kaum nutze, und deshalb eigentlich auch einfach nicht autostarten müsste…
Seither verfolge ich auch das Blog minimalmac, dort tummeln sich die absoluten Puristen, die noch jedes Gramm Software entsorgen, und jedes Pixel von ihrem Screen entfernen, was dort nicht sein soll. Eine Weile fand ich das ganz spannend, auch wenn ich nicht jeden Mist mitmachen wollte (ja, für mich darf ein Task Manager ruhig auch schön aussehen und muss nicht bloss aus einem Textfile mit zwei Schaltflächen bestehen…). Als dann aber die ersten Tipps auftauchten, die das System vielleicht optisch verschlanken, dafür aber im Hintergrund aufblähen und verkomplizieren (Beispiel: Installier dir Software XY, damit bekommst du dann viel minimalistischere Airport und Battery-Icons….ja nee, is klar!), da begann ich mich zu fragen, ob das eigentlich noch was mit Minimalismus zu tun hat.
Jetzt aktuell wird aber der Vogel gerade insofern abgeschossen, dass es Leute gibt, die Software wie z.B. Dropbox so hacken, dass statt dem Menüleisten-Icon einfach ein transparentes gif verwendet wird, um so die letzten, nicht verbannbaren Icons auch noch aus der Menüleiste zu verbannen. Natürlich ist es damit nicht wirklich verbannt, sondern eigentlich immernoch da, was man spätestens dann feststellt, wenn man auf die entsprechende Stelle klickt, dann erscheint nämlich das Dropbox-Kontextmenü. Ich nenne das minimalistischer Overkill, finde derartige Icon-Verbannung hirnverb(r)annt und verbanne den minimalmac-Feed jetzt aus meinem damit wieder viel minimalistischeren Feedreader.
Eine Schlussbemerkung kann ich mir dann aber doch nicht verkneifen: Die Desktops die dort täglich gepostet werden, sind ja teilweise durchaus hübsch anzuschauen. Auch ich habe mich schon gefragt, ob ich eigentlich ein Dock brauche. Aber sind 1001 leere Desktops, ohne Icons, ohne Dock, ohne irgendwas, auf Dauer wirklich noch interessant? Und vor allem: Was passiert, wenn einer anfängt damit zu arbeiten? Ist das dann noch minimalistisch genug, so mit geöffneten Fenstern und so?
Wake on W(!)LAN mit Snow Leo und aktuellen Macs!
Hammer! Dieses Feature – so es denn funktioniert – ist der Traum schlechthin. MacBook schlafen legen, weggehen und von unterwegs trotzdem drauf zugreifen. Mini schlafen legen und per iPhone-Remote die Musik laufen lassen…. Hach, was das alles ermöglicht…. Können das eigentlich aktuelle PCs auch schon, also hat das mittlerweile den Weg in “Standard”-Draft-n-WLAN gefunden, oder ist das Apple-spezial? Naja, letztlich auch egal, hauptsache es funktioniert und ICH WILL es haben. Ohje…ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem neuen MacBook….
Via Leo vom fscklog.
Heute: Apple-Store Eröffnung in Zürich (Update)
Uiuiui, da gab es doch tatsächlich Leute die vor dem Store übernachtet haben, ich hätte es wissen müssen. Wahrscheinlich gibt es jetzt schon eine 3000 Leute lange Schlange und ich habe keine Chance mehr an das heiss begehrte T-Shirt zu kommen. Wäre ich doch nur gleich rüber in die Innenstadt gefahren, anstatt zu meinen, hier in meinem weichen, warmen Bett übernachten zu müssen…
10:45 Uhr: ist schon ganz schoen was los, die schlange geht bereits um die Ecke…
Es geht etwas voran, die schlange rückt enger zusammen.
Drin!
So, wieder zurück. Es war fürchterlich stickig da drin, offenbar ist die Klimaanlage ausgefallen und der “neue” Geruch der ganzen Einrichtung war nicht gerade angenehm. Rein optisch ist der Laden aber natürlich Apple-like perfekt! Die gewohnte moderne, aufgeräumte Atmosphäre, bunte T-Shirts, freundliche Gesichter. Und was war sonst noch so?
- Die Security-Leute waren eigentlich nur dazu da, den besorgten Passanten zu erklären, was hier eigentlich los sei
- …zumindest jenen, die nicht kopfschüttelnd vorüber gingen.
- Es gab kein einziges non-glossy MBP! Schwere Enttäuschung für mich…
- die Produkte waren aber eigentlich eher zweitrangig, irgendwie
- …auch wenn der erste Käufer stolz sein MacBook streichelnd frenetisch gefeiert den Laden nach 5 Minuten verließ.
- Ich habe Twitter für mich entdeckt, endlich mal ein halbwegs sinnvoller Anwendungsfall.
- So ein hässliches, einfallsloses T-Shirt (siehe Flickr)!!!
- Haben die vielleicht einen Radau gemacht, da am Eingang…
Hier sämtliche Bilder auf meiner Flickr-Seite.
Neuer Apple-Store in Zürich
Endlich ist es soweit. Lange genug haben wir diesen weissen Bretterverschlag in der Bahnhofsstraße angeschaut. Wie Macprime berichtet, findet die Eröffnung nächsten Freitag, 22. Mai ab 12.oo Uhr statt. Ich werde natürlich exklusiv für Apfelwahn dabei sein und von diesem “Zürich verändernden…” “Fünfsternehotel-Erlebnis” berichten!
Neues von Get a Mac
Endlich mal wieder ein richtig witziger “Get a Mac”-Spot, der beweist dass das Konzept noch lange nicht tot ist, und man wunderbar seinen Mitbewerber und seine aktuellen, misslungenen Bemühungen auf die Schippe nehmen kann. Aber seht selbst:
MacHeist mal wieder…
Das neue Bundle bei MacHeist hat es ja ganz schön in sich. Die Art und Weise der Präsentation mag vielleicht etwas arg…äh…übertrieben gewesen sein – vor allem in den Zeiten wo Keynotes ja eigentlich auch out sind – aber ich habe es mir jetzt einfach mal zugelegt, ohne zu warten ob Espresso auch noch aktiviert wird. Es sind ja doch ein paar ziemlich nette Sachen dabei, Picturesque hatte ich schon als Testversion probiert, PhoneView und LittleSnapper kann man bestimmt mal brauchen und Acorn hört sich zumindest interessant an. Für mich hat es sich also gelohnt, und wenn sich jetzt jemand von euch über diesen Link zum Kauf entschließt, lohnt es sich noch ein kleines bisschen mehr…



